Herdenschutz

Wolfsschutz: „Es kann nur gemeinsam gehen“ Plus

Elke Steinbach, Koordinatorin der neuen Beratungsstelle Herdenschutz der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, spricht sich für gemeinsame Lösungen im Herdenschutz aus.

Angesichts steigender Risszahlen fordern Landwirte effektive Lösungen zum Schutz ihres Viehbestands. Wie wird die neue Beratungsstelle Herdenschutz der Landwirtschaftskammer (LWK) den Landwirten helfen können?

Steinbach: Seit dem 1.1.2020 hat die LWK Niedersachsen die Aufgaben zum Herdenschutz übernommen und auf zwei Geschäftsbereiche aufgeteilt. Zum einen unterstützen wir Landwirte bei der Entschädigung von gerissenen Nutztieren. Zum anderen bieten wir Beratung an, wie sich die Übergriffe durch den Wolf vermeiden lassen oder welcher Herdenschutzzaun für welchen Betrieb geeignet ist. Die Beratungsstelle besteht aus einem Team von sechs Mitarbeitern aus den Fachbereichen Schaf und Ziege, Rind sowie Pferd und Gehegewild. Durch die fachlichen Schwerpunkte können wir auf...

Die Redaktion empfiehlt

Eine Wildkamera zeigt die bekannte Ohrdrufer Wölfin, wie sie im August einen "wolfssicheren" Weidezaun überwindet. Und das nicht zum ersten Mal.


Diskussionen zum Artikel

von Stefan Lehr

Irreal

Dieses Miteinander bedeutet also im Klartext: Die Tierhalter haben die Arbeit und den Aerger, das Land gibt dafuer schlaue Informationen und ein Trinkgeld!? Unter miteinander verstehe ich allerdings etwas anderes. Naemlich, dass man auf einander zugeht, dass Loesungsvorschlaege von BEIDEN ... mehr anzeigen

von Ludger Hengelsberg

Nicht Beschwichtigung , entschiedenes Handeln ist jetzt gefordert!

Im Bereich "Wolfsschutz" geht gar nichts mehr gemeinsam. Was wir Weidetierhalter benötigen, sind nicht Diskussionsrunden und immer neue Beratungskonzepte, sondern Abschusspläne zur Reduktion einer untragbar hohen Wolfspopulation!

von Hermann Helmers

der Wolf muss weg

Der Wolf ist kein Kuscheltier.. 70kg rohe hungrige Gewalt. Wenn ein Wolfsrudel im Blutrausch ist, möchte auch kein Wolfsfreund unbewaffnet ihnen begegnen. Er gehört in den Tierpark oder im Zoo und nicht in die Kulturlandschaft in Deutschland. Eine Verdummung der Bevölkerung ,die ... mehr anzeigen

von Kurt Brauchle

Schaut euch mal

die Kommentare zu dem Fall in der Lüneburger Heide im Sommer auf YouTube https://youtu.be/eK0S8frd6DY an. Da wird einiges klar wie es um den geistigen Zustand von so manchem steht.

von Erwin Schmidbauer

Der Wolf ist ein Indikator der zerfallenden Gesellschaft

Das die Weidetierhalter in vielen Fällen vom Staat und der Gesellschaft allein gelassen werden, ist auch ein Bestandteil einer stets egoistischeren, in Partikularinteressen zerfallenden Gesellschaft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe (Umwelt- und Artenschutz) wird auf einzelne, wenige ... mehr anzeigen

von Stephanie Winhard

Selbst die Förderung der Zäune...

ist noch längst nicht überall gegeben. Herdenschutzhunde sind noch eine ganz andere Problematik und werden höchstwahrscheinlich zu mehr Schaden als Nutzen führen, da hochpropagiert, zum Teil sogar staatlich gefördert, in Haltung und Umgang aber nicht unbedingt für jeden geeignet, ... mehr anzeigen

von Wilfried Maser

Scheinheilig

ist doch alles was man zum Schutz der Weidetiere hört. Der einzige sichere Schutz vor dem Wolf für Nutztiere ist die Stallhaltung. Oder die Wölfe in sichere Gehege verbannen. Für mich ist der Hype um die Ansiedlung und der übertriebene Schutz des Wolfes nicht verständlich, es ist ... mehr anzeigen

von Stephanie Winhard

Der Wolf...

wird gern von Naturromantikern als Indikator einer sich heilenden Natur verstanden - taugt als absoluter Generalist dafür aber leider nicht. Der Wolf braucht keine intakte Natur um sich. Er ist als intelligentes Raubtier in der Lage, sich den verschiedensten Gegebenheiten anzupassen, es ... mehr anzeigen

von Willy Toft

Zäune werden nie wirklich helfen, nur eine gezielte Bestandsregulierung Hilft!

Warum wollen wir hier in Europa immer den Vorreiter in Sachen Natur- und Artenschutz sein? Liegt es an dem schlechten Gewissen einer verwöhnten Gesellschaft? Ich meine; eine Gesellschaft, die sich auf die gute billige Arbeit einer "Minderheit" ausruht, sollte sich fragen lassen, warum ... mehr anzeigen

von Lars Henken

Und was ist mit anderen Wildarten?

Ich überlege mir gerade, wie es hier aussieht, wenn wir hier irgendwann um jede Weide Zäune haben, die einer Kaserne würdig wären und dazu zu noch massiv mit Strom geladen sind. Wie wirkt sich dass dann auf andere Wildbestände, wie z.B. Rehe? Laufen diese Tiere auf der Flucht vor dem ... mehr anzeigen

von Renke Renken

Frau Steinbach,

dann kommen sie doch vorbei und bauen die Zäune auf und unterhalten diese dann auch, wir haben jedenfalls so genug Arbeit..... Und dann erklären sie mal, wie das in unserer von Gräben durchzogenen Landschaft mit Parzellengrößen von unter 2 ha funktionieren soll, auf ihren Besuch und ... mehr anzeigen

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen