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Preiserhöhungen im Onlineshop: Wie sag' ich es?

Wegen steigender Kosten sind viele direktvermarktende Betriebe gezwungen, ihre Verkaufspreise anzupassen. Wir geben Tipps, wie Sie Preiserhöhungen im Onlineshop kommunizieren können.

Lesezeit: 2 Minuten

Steigende Kosten machen es derzeit in vielen direktvermarktenden Betrieben erforderlich, den Verkaufspreis anzupassen. Beim Onlineshop entfällt allerdings das persönliche Gespräch mit dem Kunden, um die Gründe der Preiserhöhung zu kommunizieren. Den Händlern bleiben nur Text und Bild, um ihren Besuchern zu erklären, warum sie die Preise erhöhen. Das ließe sich zum Beispiel mit einem Pop-Up-Fenster rea­lisieren, das sich automatisch beim Kunden öffnet. Damit besteht aber auch die Gefahr, den Kunden sofort auf die Preiserhöhung hinzuweisen, die er sonst möglicherweise gar nicht wahrgenommen hätte. Ob man Kunden proaktiv darauf hinweisen will, sollte daher gut überlegt sein.

Pauschal alle Produkte auf der Website mit neuen, höheren Preisen auszuzeichnen, ist wenig empfehlenswert. Erhöhungen bei einzelnen Produkten erwecken beim Kunden den Eindruck, dass der Shop-Betreiber sehr genau gerechnet und sich Gedanken über den Preis gemacht hat. Das wirkt fair.

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Darüber hinaus ist es sinnvoll, weitere Produktqualitäten zu kommunizieren: Zum Beispiel, dass die Eier in den Nudeln aus Freilandhaltung stammen. - Auszug

Darüber hinaus ist es sinnvoll, weitere Produktqualitäten zu kommunizieren: Zum Beispiel, dass die Eier in den Nudeln aus Freilandhaltung stammen – natürlich nur, wenn das der Wahrheit entspricht. Das „neue“ Produkt ist dann nicht mehr unmittelbar mit dem alten, preisgünstigeren vergleichbar.

Eine fundierte Begründung, warum Sie die Preise angepasst haben, kann Unzufriedenheiten verhindern. Achten Sie auch online auf eine Ausdrucksweise, die der Kunde versteht und die Sie ohne Unsicherheiten vortragen können. Vermitteln Sie ein Gefühl von Fairness: „Wir teilen uns die Kostensteigerungen.“

Regelmäßig vs. einmalig

Kunden, die stabile Preise gewöhnt sind, nehmenErhöhungen viel übler als Kunden, die an regelmäßigePreissteigerungen gewöhnt sind. Im Onlineshop gibt es allerdings in der Regel sowohl Zufallskäufer als auch Stammkunden. Wer regelmäßig, zumBeispiel zu Jahresbeginn, die Preise in kleinen Schrittenerhöht, der suggeriert seinen Kunden Kontinuität.Teils verstehen sie auch besser, dass Einkaufspreiseund Löhne steigen. Kalkulieren Sie stets einen Puffermit ein, um nicht ständig nachkalkulieren zu müssen.

Mehr Tipps zur Kommunikation von Preiserhöhungen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe (4/22) der HOFdirekt, dem Magazin für landwirtschaftliche Direktvermarkter.

Weitere Infos auf der HOFdirekt-Homepage.

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