Wunschkonzert

Junglandwirt experimentiert mit Kichererbsen

Im Anbau von Kichererbsen sieht Jan-Philipp Hein eine Chance – auch wenn es kein Selbstläufer ist. Er plant, einen Teil der Ware selbst zu vermarkten. Nun sucht er nach Partnern.

Was fehlt Hofnachfolgern, Quereinsteigern oder innovativen Betriebsleitern? In unserer Reihe „Wunschkonzert“ wollen wir Menschen vorstellen, die ein eigenes landwirtschaftliches Start-up oder einen innovativen Betriebszweig gründen wollen. Sie erzählen uns dafür von ihren Ideen und Wünschen, die sie für die konkrete Umsetzung haben.

Jan-Philipp Hein, 22 Jahre, Landwirt und Agrarstudent aus Baden-Württemberg:

„Mein Vater und ich bewirtschaften einen konventionellen Betrieb mit 1.500 Mastschweinen und 220 ha im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg. Seitdem wir aus der Sauenhaltung ausgestiegen sind, habe ich links und rechts geschaut und überlegt, in welche Richtung wir uns betrieblich weiterentwickeln können. Wir wirtschaften auf einem relativ trockenen Standort mit stark schwankenden Erträgen. Allein vom Ackerbau könnten wir nicht leben – wir sind eher eine Veredlungsregion. Zusätzlich zum Futtergetreide bauen wir Silomais, Raps, Braugerste sowie Dinkel für eine regionale Mühle an.

Der Anbau: kein Selbstläufer

Im Gespräch mit einem anderen Landwirt habe ich herausgefunden, dass Kichererbsen gerade aufgrund der Trockenheit unserer flachgründigen Böden gut als neue Kultur in unser Portfolio passen würde. Die Kichererbse ist Eiweißlieferant, passt als Leguminose gut in unsere Fruchtfolge und ist ein beliebtes ‚Superfood‘. Wir sind im vergangenen Jahr ohne Erfahrungen auf 5 ha mit dem Anbau gestartet. Unsere lokale Genossenschaft suchte nach...

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