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Arla: Müssen beweglicher und kosteneffizienter werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben

Arbeitsplätze abbauen und die Wertschöpfung steigern: Um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, nimmt die europäische Genossenschaftsmolkerei Arla Foods weitgehende Veränderungen vor.

Lesezeit: 4 Minuten

Um die Ziele der im Dezember 2015 vorgestellten neuen Unternehmensstrategie „Good Growth 2020“ zu erreichen, nimmt die europäische Genossenschaftsmolkerei Arla Foods weitgehende Veränderungen in ihrer Organisationsstruktur vor.


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Arla hatte angekündigt in acht Molkereiproduktkategorien und sechs Marktregionen wachsen zu wollen. Damit will das Unternehmen als vereinte und effizient arbeitende Genossenschaft den drastischen Veränderungen auf dem globalen Milchmarkt Rechnung tragen. Neben einem neu aufgestellten Führungsteam bekommt Arla eine effizientere und global ausgerichtete Organisationsstruktur, die es dem Unternehmen ermöglicht, sich noch stärker auf Kunden und Verbraucher in den einzelnen Märkten zu konzentrieren. Das berichtet der Molkereikonzern in einer Mitteilung.

 

Die neue Struktur mache es möglich, durch die weitere Zentralisierung der Bereiche wie Supply Chain, Finanzen und Human Resources Entscheidungen schneller treffen und umsetzen zu  können. Als Folge dieser Veränderungen rechnet Arla damit, rund 500 der 7000 Stellen für Verwaltungsmitarbeiter im gesamten Unternehmen streichen zu müssen. Die betroffenen Mitarbeiter würden schnellstmöglich informiert. Mitarbeiter in Produktion und Logistik seien von dieser Veränderung nicht betroffen.

 

„In den vergangenen Jahren hat Arla sein Geschäft signifikant weiterentwickelt – sowohl organisch als auch durch mehrere Fusionen. Aktuell wird weltweit allerdings mehr Milch produziert, Europa erlebt einen immensen Preisdruck und ein sehr geringes Wachstum, es herrscht starker Wettbewerb“, erklärt Peder Tuborgh, der Vorstandsvorsitzende von Arla Foods. „Darüber hinaus werden die Bedürfnisse der Verbraucher immer unterschiedlicher und unsere Kunden erwarten ein erhöhtes Maß an Service. Wir müssen also beweglicher und kosteneffizienter werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wenn wir weiterhin zu den bevorzugten Partnern unserer Kunden gehören möchten, müssen wir unsere Arbeitsprozesse optimieren.“

 

Die Veränderung beginnt an der Spitze der Organisation. Peder Tuborgh hat ein neues Führungsteam (Executive Management Team, kurz EMT) zusammengestellt, das bestimmten Funktionsbereichen zugeordnet ist und bei dem die Märkte geografisch in die beiden Geschäftsbereiche „Europa“ und „International“ eingeteilt werden. Dazu gibt es Verantwortliche für die einzelnen Länder mit verstärktem kommerziellen Fokus auf Kunden, Verbraucher und Kategorien. Der Bereich Marketing & Innovation gehört erstmals zur Führungsspitze, um globales Markenwachstum und eine führende Position innerhalb der Kategorien zu erzielen.


Ziel sei es, das organische Ertragswachstum von zwei Prozent aus den letzten Jahren auf mindestens vier Prozent bis zum Jahr 2020 zu erhöhen. „Dies ist eine grundlegende Veränderung für das Unternehmen. Viele Jahre lang ist Arla hauptsächlich durch Fusionen mit Genossenschaften gewachsen, deren  Milch bereits einen Platz auf dem Markt hatte. Unser weiterer Erfolg hängt von der Fähigkeit unserer Organisation ab, die Wertschöpfung zu erhöhen und profitable Absatzkonzepte für die wachsende Milchmenge, die uns unsere Arla-Eigentümer und Landwirte liefern, zu entwickeln. Wir müssen lokal handeln und global denken – genau das spiegelt die neue Organisation wider“, sagt Peder Tuborgh.



Mit der neuen Struktur könne Arla den globalen Pool an Rohmilch effektiver nutzen, um strategisch wichtige Ziele zu verfolgen, die die höchsten Erträge für die Milch der Genossenschaftsmitglieder bringen. Zudem könnten so die globalen Kategorien effektiv weiterentwickelt, die globalen Marken ausgebaut und neue Produkte überregional eingeführt werden. „2016 liegt eine große Aufgabe vor uns: Wir müssen Absatzmöglichkeiten für zusätzliche 600 Millionen Kilogramm Milch schaffen und Arlas Jahresergebnis sichern. Daher gehe ich davon aus, dass wir unsere neue Organisation innerhalb sehr kurzer Zeit aufgestellt haben werden“, so Peder Tuborgh. Arlas Aufsichtsrat unterstützt die angekündigten Veränderungen. „Zusammen mit dem Management hat der Aufsichtsrat Arlas Strategie 2020 beschlossen. Es ist ein konsequenter Schritt, nun die Organisation neu zu strukturieren, um die Möglichkeiten für organisches Wachstum zu verbessern“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Åke Hantoft.

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