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Dalbert: In Krisen die Milchmenge drosseln!

Für die Agrarministerkonferenz nächste Woche in Münster bringt sich Prof. Dr. Prof. Claudia Dalbert (Grüne), Landwirtschaftsministerin in Sachsen-Anhalt, bei der Milchpolitik schon einmal in Position: Sie fordert staatliche Drosselmaßnahmen in Milchkrisen.

Lesezeit: 2 Minuten

Für die Agrarministerkonferenz nächste Woche in Münster bringt sich Prof. Dr. Claudia Dalbert (Grüne), Landwirtschaftsministerin in Sachsen-Anhalt, bei der Milchpolitik schon einmal in Position: "Um im Krisenfall Verwerfungen auf dem Milchmarkt zukünftig besser begegnen zu können, ist es unerlässlich, das derzeitige Sicherheitsnetz in der Gemeinsamen Marktorganisation um schnell wirkende Notfallmaßnahmen zu ergänzen. Deshalb halte auch ich die Aufnahme eines dauerhaften Instruments, mit dem im Krisenfall die Milchmenge EU-weit reduziert wird, für dringend erforderlich. Das Kriseninstrument sollte jedoch Spielraum für einzelbetriebliches Wachstum lassen. Ich denke hier insbesondere an den Biomilchsektor."

 

Prof. Dr. Dalbert fordert den Aufbau eines effizientes Frühwarnsystems, das auch den Milcherzeugern eine rechtzeitige Marktorientierung erlaube. Die Warnindizes verschiedener Institutionen wie zum Beispiel der Europäische Rohstoffwert Milch, der Futterkostenindex und die Futures-Preise des Warenterminhandels würden für die Entscheidungsfindung über den Einsatz von Krisenmaßnahmen schon vorliegen. Sie müssten aber gebündelt werden, um die Marktinformationen und Preisentwicklungen besser abbilden zu können.

 

"Ich sehe in der Modernisierung der Vertrags- und Lieferbeziehungen ein bedeutsames Instrumentarium zur Abmilderung künftiger Marktkrisen. Ziel muss es sein, dass der Lieferrahmen im Voraus feststeht und darüberhinausgehende Anlieferungsmengen mit einem eigenen, der Verwertung entsprechenden, Milchauszahlungspreis vergütet werden", sagt die Ministerin. Mit einer detaillierteren vertragsgebundenen Milcherzeugung könne mehr Planbarkeit hinsichtlich der Entwicklung der Milcherzeugerpreise und der Mengen für alle Marktbeteiligten erreicht werden.

 

Zwischenzeitlich gebe es schon vielfältige Vorschläge der Genossenschaftsmolkereien zu Vertragsmodellen und Festpreisverträgen. Prof. Dr. Dalbert: "Die Milcherzeuger und Inhaber der Genossenschaftsmolkereien müssen ihre Möglichkeit nutzen und die Vollanlieferungspflicht im Rahmen der Mitbestimmung ändern."

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