Fonterra steigt bei deutschem Eiweiß-Startup ein

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra will beim deutschen Food-Startup-Unternehmen foodspring einsteigen.

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra will beim deutschen Food-Startup-Unternehmen foodspring einsteigen.

Wie foodspring gegenüber Agra-Europe bestätigte, sollen von Fonterra und den Altgesellschaftern, das sind der Medienkonzern Ringier und der Venture Capital Fund btov, insgesamt 22 Mio. € in das Unternehmen fließen. Das Investment muss allerdings noch durch das Bundeskartellamt freigegeben werden. Welchen Anteil am Unternehmen Fonterra durch den Deal erhält, wurde von foodspring offengelassen.

Das Berliner Startup-Unternehmen wurde 2013 gegründet. Es stellt sogenannte funktionale Lebensmittel wie Fitness- und Sportlernahrung oder Proteinshakes her und verzeichnet starke Wachstumsraten. Für die Herstellung von Proteinpulvern und -riegeln gab es laut Unternehmensangaben bereits Geschäftsbeziehungen zwischen Fonterra und foodspring, die nun vertieft werden sollen. Mit Hilfe des Investments will foodspring sich weiter internationalisieren und unter anderem auch auf dem US-Markt aktiv werden. Außerdem wollen die Gründer stärker auf dem Verkauf im herkömmlichen Lebensmitteleinzelhandel setzen.

Die für Innovationen zuständige Fonterra-Managerin Judith Swales hofft, dass sich durch die Partnerschaft neue Geschäfts- und Marktentwicklungsmöglichkeiten im Hochpreissegment für die neuseeländische Genossenschaft ergeben. „Fonterra ist ein weltweit führender Anbieter von Proteinen und hochwertigen, fortschrittlichen Inhaltsstoffen. Die strategische Partnerschaft mit foodspring wird unsere Entwicklung in dieser Kategorie beschleunigen, indem wir einen direkten Zugang zu einem neuen Konsumentensegment erhalten“, erklärte Swales. Sie hob hervor, dass das Unternehmenswachstum von foodspring auch auf dem starken Direktkontakt zum Endverbraucher sowie den Ernährungs- und Gesundheitstrainern basiere.

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Agra Europe (AgE)

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