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LEH: Standardsortiment Käse deutlich teurer

Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) hat Anfang der Woche Preisanhebungen im Bereich Molkereiprodukte vorgenommen, teilt der Verband der Milcherzeuger Bayern mit.

Lesezeit: 3 Minuten

Um die auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette Milch immer noch steigenden und perspektivisch nach wie vor nicht kalkulierbaren Kosten halbwegs abfangen zu können, sind weitere Preisanhebungen bei den Endverbraucherpreisen (EVP) unerlässlich. Dies gilt nicht nur für den Milchbereich, sondern für nahezu alle anderen Produktgruppen, die zudem mit hohem Energieeinsatz "Rohstoffe" zu köstlichen Produkten weiterverarbeiten, teilt der Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. (VMB) mit.

Deutlich erhöhtes Preisniveau

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Wie erwartet und von der Milchindustrie bereits angekündigt, wurden am Montag dieser Woche im Bereich Molkereiprodukte vom Lebensmitteleinzelhandel (LEH) wieder Preisanhebungen vorgenommen, diesmal beim Standardsortiment Käse. Zu Wochenbeginn habe - wie meist - Aldi vorgelegt und die neuen Preismarken gesetzt. Am Tag nach Allerheiligen haben alle Wettbewerber "ex aequo" nachgezogen: Alle maßgeblichen Eckprodukte des gelben Sortiments haben jetzt wieder das gleiche, aber deutlich erhöhte Preisniveau.

Eigenmarken teurer

Dazu nennt der VMB einige Beispiele markanter und vergleichbarer Produkte bei Aldi, Lidl und Rewe: Die 250 g Packung Käseaufschnitt sprang von bisher 1,99 Euro auf 2,49 Euro, Emmentaler und Gouda 400 g am Stück verteuerte sich von bisher 3,49 Euro auf 3,99 Euro. Die Packungen 400 g in Scheiben, als Edamer, Tilsiter, Gouda bzw. als Butterkäse stiegen im Preis von bisher 2,79 Euro auf 3,49 Euro. Emmentaler in Scheiben (250 g) legte von bisher 2,29 Euro auf nun 2,89 Euro zu und auch der Frischkäse stieg von zuletzt 1,19 Euro auf jetzt 1,49 Euro/300 g. Schlussendlich wurde auch die 125 g Kugel Mozzarella geringfügig angehoben, um 10 Cent auf jetzt 99 Cent/Packung.

Lebensmittel sind es wert

Im Durchschnitt wurde also der EVP um etwa 25 % angehoben, die zweite spürbare Preisanpassung nach Anfang Mai dieses Jahres. Nicht immer geben aber die in Fachmedien und auch der allgemeinen Presse wie auch bei den amtlichen Statistiken gebräuchlichen prozentualen Veränderungen den wahren Wert des Produktes wieder: Von einem Preis "so gut wie nix" klingt ein höherprozentiger Aufschlag auf den ersten Blick recht "dramatisch". Betrachtet man allerdings die absoluten Werte, sieht die Einschätzung - objektiv und ökonomisch betrachtet - dagegen wieder ganz anders aus: Lebensmittel sind diesen Preis wert!

Wie sich diese neuerlichen Anhebungen bei den Verbraucherpreisen bei den Milchpreisen, vor allem von Käseprodukte erzeugenden Molkereien auswirken, bleibt abzuwarten. Verbraucherpreise sind keine Milchpreise, wie in der jüngsten Vergangenheit die hohe Differenz bei einigen Biomilcherzeugnissen gezeigt hat. Aber ohne Anhebungen beim EVP sind höhere Milcherzeugerpreise quasi ausgeschlossen. Angesichts der bekannten Käseverwertungen, also Rohstoffeinsatz je kg Käse, könnte man von einer nochmals stärkeren Preisanhebung ausgehen. Im einzelnen bleibt dies jedoch den einzelnen Unternehmen überlassen. Denn wie zu Beginn schon gesagt: Die hohen Kosten auf allen Ebenen lassen manche bisherigen logischen Schlussfolgerungen schlichtweg nicht mehr zu!

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