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Bleser fordert mehr Eigenverantwortung von Milchbauern

Der parlamentarische Staatssekretär Bleser sieht die Verantwortung für die Wettbewerbsfähigkeit bei den milchproduzierenden Landwirten. Bleser erklärte, dass die Festigung der Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer eine Aufgabe der Unternehmen sei.

Lesezeit: 2 Minuten

Der parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser sieht die Verantwortung für die Wettbewerbsfähigkeit bei den milchproduzierenden Landwirten.


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Auf der Sitzung des Kammerausschusses Grünland erklärte Bleser, dass die Festigung der Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer eine Aufgabe der Unternehmen sei. „Die Gesamtmenge an Milch wird langfristig nicht steigen; sie wird aber von immer weniger Betrieben erzeugt“, erklärte Bleser. Deswegen sei die Effizienz pro Arbeitskraft im Betrieb entscheidend. Leistungssteigerungen und Kostensenkungen seien unumgänglich, berichtet das Landwirtschaftsministerium von Rheinland-Pfalz.


Die anhaltend dramatische Situation auf dem Milchmarkt sieht Bleser verursacht durch das aus der Balance geratenen Verhältnisses von Angebot und Nachfrage. Der global vernetzte Markt reagiere sofort mit sinkenden Preisen auf sinkende Nachfrage, so wie infolge des Russlandembargos und des konjunkturellen Abschwungs in China. „Der globale Markt ist von Deutschland nicht steuerbar“, stellte Bleser klar. Deswegen könne in Deutschland und in der EU allenfalls ein Nachteilsausgleich und eine Überbrückungshilfe geleistet werden. Der Staatssekretär hält deswegen an einer marktwirtschaftlich ausgerichteten Landwirtschaft fest.


Gute Chancen für die deutsche Milchwirtschaft sieht Bleser auf dem Exportmarkt. Der Wachstumsmotor in China komme wieder auf Touren. Das verbesserte Verhältnis zum Iran eröffne ebenso Marktchancen wie die Stabilisierung in Ägypten. Das Bundeslandwirtschaftsministerium reagiere darauf mit einer deutlichen Personalaufstockung im Bereich Exportförderung. Nun müsse man das aktuelle Hilfsprogramm der EU rasch und zielgerichtet einsetzen. Dazu werde derzeit in seinem Ressort ein Programm zur Liquiditätssicherung mit Hilfe der Landwirtschaftlichen Rentenbank erarbeitet, so Bleser. Vorgesehen sei die Möglichkeit einer Kreditabsicherung bis zu 100.000 Euro und einer effektiven Förderung bis zu 10.000 Euro. Außerdem plane das Ministerium, die Mittel für die landwirtschaftliche Unfallversicherung und die Strukturförderung für den ländlichen Raum aufzustocken.

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