Bundesverband Rind und Schwein

Rindertransporte: BRS legt Tiertransportstandard vor Plus

Rindertransporte stehen in der Kritik. Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat jetzt ein Positionspapier vorgelegt und spricht sich darin für einen einheitlichen Standard bei Tiertransporten aus.

Rindertransporte über tausende Kilometer nach Russland oder Nordafrika stehen massiv in der Kritik. Immer wieder soll es Tierschutzverstöße geben, lautet der Vorwurf von Tierschützern. Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) spricht sich angesichts der anhaltenden Kritik dafür aus, die Bedingungen bei Rindertransporten aus Deutschland in andere EU-Länder sowie Drittstaaten nachhaltig zu verbessern.

Geschäftsführerin Dr. Bianca Lind hat dazu gemeinsam mit BRS-Mitgliedsunternehmen im Vorfeld der in dieser Woche stattfindenden Agrarministerkonferenz (AMK) ein Positionspapier vorgelegt, das über die Vorgaben der EU-Tiertransportverordnung 1/2005 hinausgeht (s.u.).

Mit einem einheitlichen Standard für Tiertransporte sollen die Mitglieder des BRS künftig die tiergerechten Transportbedingungen nachweisen. Gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen und der AFC Consulting Group wird der BRS ein Pilotprojekt zur Erhebung von Kriterien zum Tierwohl durchführen. „Die Diskussion um Tiertransporte hat die Sachebene verlassen und wird zunehmend ideologisch und politisch motiviert geführt“, bemängelt Dr. Michael Lendle, Geschäftsführer der AFC Consulting Group. Die Erarbeitung des Tiertransportstandards erfolgte in enger Abstimmung mit verantwortlichen Tierärzten.

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Der BRS spricht sich für die Entwicklung schärferer Kriterien zur Einhaltung des Tierwohls beim Tiertransport aus. Vor der Verladung von Transporttieren sollen u.a. die Anzahl, die Rasse, der Hornstatus, der...

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