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topplus Salzburg

Österreicher holen viel Heumilch aus dem Grundfutter

Familie Brudl aus Straßwalchen erzeugt seit Jahrzehnten Bioheumilch. Was sie für höchste Grundfutterqualität und langlebige Kühe tun, berichtet top agrar Österreich.

Lesezeit: 2 Minuten

Das Jahr 1995 war der Beginn der biologischen Heumilchproduktion“, erinnern sich Robert und Maria Brudl aus Straßwalchen in Österreich, die den Betrieb 2013 übernommen haben. Dieser wurde im Laufe der Jahre ständig optimiert und vergrößert. Heute liefern 85 Kühe die Milch, im Schnitt 9.000 l.

„Um eine hohe Milchleistung zu erreichen, ist uns die Qualität des Grundfutters besonders wichtig“, erklärt Robert Brudl. Das heißt, die Familie achtet darauf, dass das Futter beim Mähen nicht verschmutzt und der Blattanteil im Heu hoch ist. Deshalb vergehen vom Mähen bis zur Ernte keine 24 Stunden. Vier Schnitte ernten sie pro Jahr.

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Brudls nehmen am Goldstandardprogramm der Salzburg Milch teil. Dadurch ist der Kraftfuttereinsatz limitiert. „Das ist ein zusätzlicher Grund, warum die Qualität des Grundfutters passen muss“, erklärt Robert Brudl.

Nur die beste Biestmilch für die Kälber

Einen weiteren Grundstein für die erfolgreiche Milchproduktion sieht seine Frau Maria in der optimalen Kälberaufzucht. Das beginnt schon beim Kolostrum. „Wir testen die Biestmilch und geben den Kälbern nur die beste – spätestens zwei bis drei Stunden nach der Geburt“, erklärt die Bäuerin. Bei der Aufzucht erhalten die Kälber die hofeigene Milch Ad-libitum, Kälber-TMR und Heu ab dem zweiten Lebenstag.

Als Zuchtziel haben sich die Landwirte fitte und langlebige Kühe gesetzt. Das Durchschnittsalter der Kühe von 5,8 Jahren bestätigt diesen Weg. Außerdem achten Brudls auf schöne Euter mit guter Melkbarkeit. Genomisch lassen sie die Tiere ebenfalls untersuchen. Ein Teil der Erstlingskühe bleibt am Betrieb, den Rest verkaufen sie.

Dieses Jahr haben Brudls in eine zusätzliche Heuhalle mit zwei 160 m² großen Boxen samt Trocknung investiert. So wollen sie künftig noch schlagkräftiger sein und die Qualität des Heues weiter verbessern.

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