Afrikanische Schweinepest

ASP: Biobetrieb soll Biosicherheitsvorgaben eingehalten haben

Wie genau das ASP-Virus in die Hausschweinebestände gelangt ist, ist weiter unklar. Der 80er-Sauenbetrieb soll seine Vorgaben zur Biosicherheit eingehalten haben. Verbände fordern Ruhe zu bewahren.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist am Donnerstag in zwei Hausschweinebeständen in Brandenburg amtlich festgestellt worden (top agrar berichtete). Neben einer Kleinsthaltung mit zwei Schweinen wurde das Virus in einem Biobetrieb mit 80 Sauen im geschlossenen System nachgewiesen. Der Betrieb wirtschaftet an mehreren Standorten und hält seine Schweine in Stallgebäuden mit Außenklimakontakt. Wie Henrik Wendorff, Präsident des Brandenburgischen Bauernverbandes, gegenüber top agrar erklärt, liegt der Hof seit Kurzem im ASP-Kerngebiet im Landkreis Spree-Neiße.

Unklar ist bislang, wie das Virus in den Bestand gelangte. „Der Betriebsleiter hat die Vorgaben des zuständigen Veterinäramtes hinsichtlich der vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen nach unseren Informationen immer eingehalten. Zudem engagiert sich der Betrieb als Musterbetrieb im Rahmen des Projektes Europäische Innovationspartnerschaften, EIP“, betont Henrik Wendorff. Er stellt zudem klar, dass es sich beim dem jetzt betroffenen Ferkelerzeuger nicht um den Betrieb handelt, der in den letzten Wochen...


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