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topplus Afrikanische Schweinepest

ASP: Frankreich meldet Fortschritte bei der Impfstofferforschung

Ein französisches ASP-Referenzlabor meldet vielversprechende Ergebnisse bei der Suche nach einem Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP). Möglich wäre damit eine Schluckimpfung.

Lesezeit: 2 Minuten

Forscher des französischen ASP-Referenzlabors bei der Agentur für Nahrungssicherheit, Umwelt und Arbeitsschutz (ANSES) haben bei der Hitzebehandlung des Erregers einen abgeschwächten ASP-Stamm entdeckt, der als Basis für einen Schluckimpfstoff dienen könnte. Als nationales Referenzlabor für die ASP haben Mitarbeiter den Virusstamm Georgien 2007/1, der zurzeit in der EU zirkuliert, durch Hitzeeinwirkung inaktiviert. Dabei haben sie zufällig einen abgeschwächten Stamm entdeckt, der bei den infizierten Tieren nur leichtes Fieber verursacht. Normalerweise verläuft eine Infektion mit dem Georgienstamm absolut tödlich.

Starke Immunreaktion

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Bei Infektionsversuchen zeigte sich, dass die meisten Schweine, die intramuskulär oder über das Maul mit diesem abgeschwächten Stamm geimpft wurden, nur leichte Symptome zeigten. Bereits innerhalb von zwei Wochen entwickelten sie eine so starke Immunreaktion, dass sie eine Infektion mit dem ASP-Erreger ohne Symptome überstanden.

Für die Schluckimpfung geeignet

Der abgeschwächte Virusstamm könnte somit als Basis für einen Impfstoff dienen, der sowohl intramuskulär als auch per Schluckimpfung über entsprechende Köder verabreicht werden kann. Das würde die Möglichkeit bieten, Wildschweine vor einer Infektion zu schützen.

Vermehrung unter Laborbedingungen möglich

Inzwischen ist es den Forschern gelungen, so berichtet das Fachmagazin Pig Progress, das abgeschwächte Virus unter Laborbedingungen zu vermehren. Dadurch ließe sich der Impfstoff in größeren Mengen hergestellen. Die Tatsache, dass der Impfstoff nicht über gentechnische Eingriffe hergestellt wird, könnte zudem die Zulassung für den Einsatz bei Wildschweinen erleichtern.

Weitere Untersuchungen nötig

Bis es so weit ist, muss allerdings sichergestellt sein, dass der abgeschwächte Virusstamm nicht von Tier zu Tier übertragen oder erneut virulent werden kann. Derzeit wird untersucht, ob die Impfung die Tiere wirksam daran hindert, das Virus zu übertragen, wenn sie mit dem Felderreger in Kontakt kommen.

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