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Bioeber: Kritik an Verbot der Immunokastration hält an

Zahlreiche Organisationen haben die Bundesländer dazu aufgefordert, den Ausstieg aus der Immunokastration im Ökolandbau bis zur endgültigen Klärung mit der EU-Kommission zurückzunehmen.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Anbauverband Naturland, die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) und die Tierschutzorganisation Provieh haben gemeinsam die Bundesländer aufgefordert, ihren unkoordinierten Ausstieg aus der Impfung gegen Ebergeruch im Ökolandbau bis zur endgültigen Klärung mit der EU-Kommission zurückzunehmen. Wie die drei Organisationen mitteilten, sei bei der Sonderagrarministerkonferenz Ende August ein weiteres Mal deutlich geworden, dass die Bundesländer bei diesem Thema zutiefst gespalten seien; neun von ihnen hätten sich für die Impfung ausgesprochen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sei aufgefordert worden, die Vorschriften zur Impfung bis Anfang 2021 auf EU-Ebene zu klären.

Die EU-Kommission hatte die Immunokastration von Bioebern im Juni als nicht rechtskonform mit der EU-Ökoverordnung eingestuft, woraufhin die Länderarbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau (LÖK) und einige Bundeländer die Impfung gegen Ebergeruch auf Biobetrieben nicht mehr akzeptieren. „Die Politik soll anfangen, ihre eigenen Beschlüsse ernst zu nehmen“, forderte der stellvertretende TVT-Vorsitzende Prof. Thomas Blaha. Es sei komplett inkonsequent, die bereits bei zahlreichen Ökobetrieben etablierte Impfung zu verbieten und die Betriebe zu zwingen, wieder chirurgisch zu kastrieren. Provieh-Referent Patrick Müller stellte klar, dass zahlreichen Experten zufolge die Improvac-Impfung neben der Ebermast die tierschonendste Alternative zur Kastration darstelle. „Ein Verbot der Impfung, ausgerechnet im Ökolandbau ist komplett absurd und würde darüber hinaus auch die Akzeptanz der Impfung im konventionellen Sektor auf Jahre hinaus gefährden“, warnte Müller. Damit stehe ein reibungsloser Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration auf dem Spiel und Deutschland könne im Tierschutz massiv zurückfallen.

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