Bundesstatistikamt

Fleischuntersuchung: 2,1 % der Hähnchen und 0,2 % der Schweine ungenießbar

Die Auswertung der amtlichen Fleischuntersuchung zeigt: Bei geschlachteten Schweinen bleibt das Beanstandungsniveau niedrig. Bei Hähnchen jedoch gibt es einen deutlichen Anstieg.

Von 634 Mio. geschlachteten Masthähnchen waren laut amtlicher Fleischuntersuchung 2,1 % (Vorjahr 1,7 %) bzw. 13,5 Mio. Tiere nicht zum Verzehr geeignet. Bei Schweinen beträgt der Anteil nur 0,2 %. Das hat das Bundesstatistikamt am Mittwoch mitgeteilt.

Häufigste Ursache beim Geflügel sei mit 29,4 % die tiefe Dermatitis, eine Hautentzündung im Bereich des Unterbauches und des Darmausgangs. Bei 16,3 % gab das Untersuchungspersonal Bauchwassersucht an.

Bei den Schweinen blieb die Beanstandungsrate dagegen gleich. Hier waren Abszesse mit 36,2 % der Fälle, gefolgt von Geruch, Konsistenz oder Farbe (15 %) und nicht näher spezifizierten Allgemeinerkrankungen (12 %) die häufigsten Gründe. 5,4 % der beanstandeten Schweine litten laut Fleischuntersuchung an Lungenentzündung. Bei 10,4 % der untersuchten Mastschweine war die Leber mit Parasiten befallen.

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