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Greenpeace verklagt Thüringer Sauenbetrieb

Greenpeace hat bei der Staatsanwaltschaft Gera Strafanzeige gegen die Heideland Gutsverwaltungs GmbH & Co. KG erstattet, die den landwirtschaftlichen Betrieb Gut Thiemendorf betreibt. Aus Sicht der Nichtregierungsorganisation verstößt das Gut gegen das Tierschutzgesetz. Es halte die Sauen in zu engen Kastenständen.

Lesezeit: 2 Minuten

Greenpeace hat bei der Staatsanwaltschaft Gera Strafanzeige gegen die Heideland Gutsverwaltungs GmbH & Co. KG erstattet, die den landwirtschaftlichen Betrieb Gut Thiemendorf betreibt. Aus Sicht der Nichtregierungsorganisation verstößt das Gut gegen das Tierschutzgesetz. Es halte die Sauen in zu engen Kastenständen.


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Fotos aus den Stallungen von November 2017 belegen laut Greenpeace, dass die Betreiber die Tiere in viel zu engen Kastenständen halten. Dies verstoße gegen die Nutztierhaltungsverordnung und das Tierschutzgesetz. Die Stände seien so eng, dass sich die Tiere nicht ungehindert ausstrecken können, heißt es. Außerdem zeigten die Fotos miserable hygienische Bedingungen im Stall, behauptet Greenpeace.


Heideland hält auf Gut Thiemendorf laut Greenpeace rund 9000 Sauen. Das Unternehmen stand bereits in den Jahren 2013 und 2014 wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und die Nutztierhaltungsverordnung in der Kritik. 2016 wurden erneut Vorwürfe wegen Tierquälerei laut. Daraufhin zeigte der Betrieb sich selbst an. Den Thüringer Behörden wirft Greenpeace ein Versagen bei der Tierschutzkontrolle vor. „Betriebe mit Kastenständen müssen stärker kontrolliert und Verstöße gegen die sowieso schwache Nutztierhaltungsverordnung endlich geahndet werden“, sagte Stephanie Töwe von Greenpeace.


Greenpeace verweist in dem Zusammenhang auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom November 2016, welches ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg aus dem Jahr 2015 bestätigt hatte, das die Haltung von Sauen in Kastenständen neu regelt. Danach muss es jedem Schwein möglich sein, jederzeit ungehindert in Seitenlage mit ausgestreckten Gliedmaßen zu ruhen.


Heideland betreibt laut Greenpeace insgesamt fünf Standorte mit unterschiedlichen Schwerpunkten von der Ferkelaufzucht bis zur Schweinemast. Er beliefert laut Greenpeace unter anderem Deutschlands größten Schlachter Tönnies, der für Aldi und Lidl Schweinefleisch produziert.

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