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ISN hadert mit den AMK-Beschlüssen

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen der jüngsten Agrarministerkonferenz (AMK) in Münster.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen der jüngsten Agrarministerkonferenz (AMK) in Münster. Anstatt den Sauenhaltern in puncto Kastenstand im Deckzentrum, Ferkelschutzkorb im Abferkelstall und Ferkelkastration endlich praxistaugliche Lösungen zu präsentieren, hängen die Praktiker sprichwörtlich weiter in der Luft. Kritik gibt es auch dafür, dass die Politik auf ein freiwilliges staatliches Tierwohllabel setzt anstatt auf die zukunftsweisende Haltungskennzeichnung. „Das ist aus unserer Sicht ein Rohrkrepierer“, heißt es dazu aus der ISN-Zentrale in Damme.


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Große Sorge bereitet der ISN vor allem die Situation der Sauenhalter. Die ISN befürchtet einen regelrechten Kahlschlag unter den Ferkelerzeugern, sollte die Politik bei den zukünftigen Vorgaben zu weit übers Ziel hinausschießen. „Was momentan diskutiert wird, wird einen großen Anteil der Sauenhalter in Deutschland zur Aufgabe zwingen. Denn neben den zum Teil nicht praxistauglichen Maßvorgaben kostet die Anpassung im Deckzentrum und Abferkelbereich auf alle Sauenplätze bezogen ca. 2000 €. Diese Mehrkosten sind am Markt schlichtweg nicht zu refinanzieren“, schreibt die ISN.


Ebenso kritisch sieht die ISN die Situation beim Thema Lokalanästhesie. Während Deutschland diskutiert, haben die Nachbarländer ihre Lösungen schon fertig. „Die Zeit läuft uns in Sachen Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration davon. Die bislang bestehenden Alternativen reichen nicht aus“, ist sich die ISN sicher. Wenn die deutsche Politik den Weg der Lokalanästhesie durch den Landwirt nun nicht ganz schnell freimache, bedeute dass das Aus für viele Sauenhalter in Deutschland. Dann folgt der drastische Anstieg der Ferkelimporte nach Deutschland.


Für gar überflüssig hält die ISN die Überlegungen zum staatlichen Tierwohllabel, gebraucht werde stattdessen eine verpflichtende Haltungskennzeichnung. „Ein freiwilliges staatliches Tierwohllabel ist nur ein weiteres Label in der Reihe vieler. Das braucht kein Landwirt, kein LEH und erst recht kein Verbraucher“, so die harsche Bewertung der Interessenvertreter der Schweinehalter.

 

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