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Afrikanische Schweinepest

Italien: ASP-Ausbruch bei Hausschweinen nahe Rom

In einem Kleinstbetrieb in der Nähe von Rom haben sich zwei Hausschweine mit der Afrikansichen Schweinepest infiziert. China meldet unterdessen einen Fall von Maul- und Klauenseuche.

Lesezeit: 2 Minuten

Erstmals haben sich auf dem italienischen Festland Hausschweine mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert; vorherige Fälle waren auf die Insel Sardinien beschränkt. Wie der Gesundheitsrat der Region Latium, Alessio D'Amato, auf Grundlage von Informationen der Veterinärbehörde am vergangenen Freitag mitteilte, ist eine Kleinsthaltung mit acht Schweinen nahe Rom von dem Ausbruch betroffen, wo sich zwei Schweine angesteckt haben.

50.000 Schweine in der Region bedroht

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In der Region waren im Naturpark Insugherata erstmals Anfang Mai Wildschweine positiv auf das Virus getestet worden, deren Zahl mittlerweile auf zwei Dutzend gestiegen ist. Der infizierte Betrieb liegt innerhalb der roten Infektionszone. Der mitgliedsstärkste Landwirtschaftsverband Coldiretti warnte, dass nun 50.000 Schweine im Latium akut von der Tierseuche bedroht seien.

Der Verband forderte die sofortige Einführung von Stützungsmaßnahmen für den Schweinesektor, um das Einkommen der Züchter zu stabilisieren. Zudem wurde erneut eine rasche Verringerung der Wildschweinpopulation gefordert, um eine Übertragung durch diese Tiere zu vermeiden. Auch die italienische Schweinefleischbranche sieht sich durch die Ausbreitung der Tierseuche bedroht, da Lieferketten und der Export Schaden nehmen könnten.

Maul- und Klauenseuche in China

Unterdessen hat die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am Freitag einen Fall von Maul- und Klauenseuche (MKS) in China gemeldet. Die für Tiere hochansteckende Krankheit wurde bei Schweinen in der Stadt Whuzhou in der südlichen Region Guangxi bei angelieferten Tieren in einem Fleischbetrieb festgestellt. Von 454 Schweinen waren laut OIE 21 infiziert; die gesamte Gruppe wurde gekeult.

In der Volksrepublik wird MKS als Krankheit der A-Liste eingestuft - eine Tierseuche, die ernsthafte Schäden verursachen kann und deshalb sofortige Gegenmaßnahmen erfordert. Chinas Schweinebranche hat sich gerade erst von den Folgen des massiven ASP-Ausbruchs erholt und wieder einen Bestand wie vor dem Ausbruch dieser Tierseuche wiedererlangt.

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