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Lebensmittelabfälle als Schweinefutter nutzen

Schweine mit Speiseabfällen zu füttern kann helfen, die Verschwendung von Lebensmitteln zu verringern. Die Futterverwertung und die Qualität der Schlachtkörper verschlechtern sich dabei nicht.

Lesezeit: 2 Minuten

In einer Studie der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope haben Wissenschaftler untersucht, inwiefern herkömmliche Futtermittel für Schweine durch Lebensmittelabfälle ersetzt werden können. Sogenannte „former food products“, die aufgrund von Mängeln nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind, werden häufig entsorgt. Sie sind jedoch grundsätzlich noch verzehrbar. Außerdem enthalten sie wertvolle Inhaltstoffe wie leicht verdauliche Stärke, einfache Zucker oder Fette. Die Forscher kommen deshalb zu dem Schluss, dass diese Komponenten zukünftig bis zu 30% des Getreides in der Vor- und Endmast Ration für Mastschweine ersetzen könnten.

Futtereffizienz vergleichbar mit Standardration

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In dem Versuch haben die Forscher 36 Schweizer Edelschwein-Eber in drei Gruppen unterteilt. Dabei erhielt eine Gruppe die Standardration und je eine Gruppe eine um süße bzw. salzige Lebensmittelabfälle ergänzte Alternativration.

Die Auswertung zeigte eine signifikant höhere Futterverwertung in der Vormast. Berücksichtigt man auch die Endmast, so waren die durchschnittliche tägliche Futteraufnahme, die durchschnittlichen Tageszunahmen und die Futterverwertung in allen drei Gruppen ähnlich hoch.

Die scheinbare Verdaulichkeit der Bruttoenergie war sowohl in der Vor- als auch in der Endmast bei „Alternativration süß“ höher als in der Standradration. In der Endmast war die scheinbare Verdaulichkeit der Rohfasern bei der Standardration höher als bei den beiden Alternativrationen.

Qualität der Schlachtkörper nicht beeinträchtigt

Die beiden Alternativrationen hatten keinen signifikanten Einfluss auf den Schlachtkörper der Schweine. Lediglich die Fettaufnahme in der Gruppe „Alternativration süß“ war signifikant erhöht. Diese Gruppe wies auch am meisten Bauchfett am Schlachtkörper auf. Der Gesamtfettgehalt des Schlachtkörpers war ansonsten ähnlich zwischen den Gruppen.

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