LFD will Familienbetriebe ins Boot holen

Familienbetrieben mit kleinen und mittelgroßen Sauenherden gelingt es immer seltener, die Ferkel zu kostendeckenden Preisen zu verkaufen. Preisabschläge für kleine Verkaufspartien sind an der Tagesordnung. Der größte Sauenhalter Deutschlands, die Landwirtschaftliche Ferkelzucht Deutschland (LFD), will nun eine gemeinsame Ferkelvermarktung anbieten.

Jörn F. Göbert, Geschäftsführer der LFD. (Bildquelle: Arden)

Das Ziel ist laut LFD-Geschäftsführer Jörn F. Göbert die gemeinsame Ferkelvermarktung und die Sicherung höherer Zuschläge. Vorteile beim Ein- und Verkauf sollen eins zu eins an die Familienbetriebe weitergegeben werden.

Die LFD will dadurch die eigene Position im Markt stärken und das Unternehmen für die vertikale Integration vorbereiten. Göbert betonte im Interview mit top agrar, dass die LFD nicht auf Kosten der Familienbetriebe wachsen wolle, sondern gemeinsam mit ihnen. Bedingung für die gemeinsame Ferkelerzeugung sei u.a., dass Sauenhalter die Genetik der LFD sowohl bei den Sauen als auch in der Endstufe einsetzen müssen.

Welche weiteren Bedingungen Sauenhalter erfüllen müssen und wie eine gemeinsame Zusammenarbeit mit der LFD aussehen könnte, lesen Sie im top agrar-Interview mit Jörn F. Göbert in der Ausgabe 12/2018 ab Seite S16.

Artikel geschrieben von

Caroline Jücker

Volontärin Schweinehaltung

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Arbeiten auf einer 840.000-Hektar-Farm

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