Afrikanische Schweinepest

Niedersachsen: Otte-Kinast warnt vor Einschleppung der ASP durch Urlauber

In der Urlaubs- und Reisezeit besteht ein erhöhtes Risiko der Verbreitung der ASP. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin mahnt daher alle Urlauber zur Vorsicht im Umgang mit Speiseresten.

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz warnt vor der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Reise- und Urlaubszeit. Besondere Vorsicht sei bei mitgebrachten Speisen und deren achtlos entsorgten Resten auf Rastplätzen geboten, so das Ministerium in einer Pressemitteilung. Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast richtete sich daher mahnend an alle Reisenden: „Bitte entsorgen Sie Ihren Abfall in geschlossenen Mülleimern und nicht in der Natur. Verzichten Sie darauf, fleischhaltige Lebensmittel aus dem Ausland mitzubringen, damit der Erreger der ASP nicht unbemerkt ins Land gelangt. Das Risiko für ein hohes Maß an Leiden bei Wild- und Hausschweinen ist einfach zu hoch!“

Der Erreger der ASP sei extrem widerstandsfähig und auch noch nach Monaten an unbehandeltem Fleisch und Fleischprodukten zu finden. In tiefgefrorenem Fleisch könne der Erreger sogar jahrelang überleben, so das niedersächsische Ministerium. Daher sollten Urlauber folgende Regeln unbedingt beachten:

  • Speisereste nur in geschlossene Müllbehälter entsorgen
  • Keine Essensreste an Tiere verfüttern
  • Von Haus- und Wildschweinen fernhalten
  • Keine Tierkadaver anfassen

Für Transporteure und Saisonarbeitskräften stehen zudem Infoblätter in verschiedenen Sprachen zur Verfügung.


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