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QS meldet: Antibiotikaeinsatz weiterhin auf niedrigem Niveau!

QS hat den 3. Statusbericht zum Antibiotikamonitoring veröffentlicht. Seit Beginn der Erfassung 2012 sinken die Antibiotikazahlen im System stetig. Neu im Bericht sind Daten weiterer Tiergruppen.

Lesezeit: 2 Minuten

Das Antibiotikamonitoring hat sich als wichtiger Baustein der Lebensmittelsicherheit im QS-System seit 2012 etabliert. Die verabreichten Mengen sanken insbesondere in den Anfangsjahren deutlich und stabilisieren sich mittlerweile über alle Bereiche hinweg auf einem niedrigen Niveau, informiert die QS GmbH.

Die Einbindung weiterer Tiergruppen wie zum Beispiel Mastelterntiere bei Hähnchen und Pute sowie die Einbindung der Milchvieh haltenden Betriebe als Pilotprojekt sollen Lücken in der Dokumentation schließen und zu mehr Transparenz und Sicherheit entlang der Wertschöpfungskette führen, heißt es.

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„Der diesjährige Statusbericht zum Antibiotikamonitoring bestärkt uns in unserem Ziel, den Tierhaltern im QS-System durch valide und aussagekräftige Daten über ihren eigenen Bestand einen ganzheitlichen Blick auf die Tiergesundheit zu verschaffen. Nur so können wir den seit 2012 anhaltenden Trend der sinkenden Antibiotikamengen fortsetzen und im Sinne der Lebensmittelsicherheit der Entwicklung von Resistenzen entgegenwirken“, bewertet QS-Geschäftsführer Dr. Alexander Hinrichs den 3. Statusbericht.

Seit Erfassung aller Tiergruppen der Schweinehaltung und der Mastgeflügel haltenden Betriebe konnte die Gesamtmenge an Antibiotikagaben in tierhaltenden QS-Betrieben um 35,5 % reduziert werden. Knapp 3.000 Tierärzte übermitteln mittlerweile ihre Daten an das QS-System und sorgen damit für eine zuverlässige und umfassende Datengrundlage. Auf dieser können die Tierhalter ihren Antibiotikaeinsatz anonym mit anderen Tierhaltern vergleichen.

Zusammen mit den im QS-System erhobenen Befunddaten und dem daraus berechneten Tiergesundheitsindex (TGI) kann der Tierhalter laut Hinrichs so frühzeitig ganzheitliche Erkenntnisse über die Tiergesundheit in seinem Bestand ableiten und Optimierungspotential aufdecken. „Die Daten aus dem Antibiotikamonitoring haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend von einem rückblickenden Dokumentationsinstrument hin zu einem vorausschauenden Planungstool entwickelt“, erläutert Hinrichs den aktuellen Anspruch von QS an das Antibiotikamonitoring.

Sein Ziel für dessen Weiterentwicklung: „Wir müssen über die Verknüpfung weiterer Daten im QS-System mehr Erkenntnisse für Tierärzte und Tierhalter generieren. Oberstes Ziel war und bleibt es dabei, Resistenzentwicklungen zu vermeiden und die Tiergesundheit in der Nutztierhaltung nachhaltig zu stabilisieren.“

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