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Stallkamera als Einbruchschutz

Viele Landwirte nutzen Internet-Kameras inzwischen nicht nur zur Geburtsüberwachung bei ihren Sauen, sondern auch zum Schutz vor ungebetenen Besuchern im Stall. Sobald sich auf dem Zentralgang etwas rührt, schickt die Kamera eine Alarmmeldung aufs Smartphone und zeichnet das Geschehen im Stall auf.

Lesezeit: 2 Minuten

Viele Landwirte nutzen Internet-Kameras inzwischen nicht nur zur Geburtsüberwachung bei ihren Sauen, sondern auch zum Schutz vor ungebetenen Besuchern im Stall. Sobald sich auf dem Zentralgang etwas rührt, schickt die Kamera eine Alarmmeldung aufs Smartphone und zeichnet das Geschehen im Stall auf.

 

Doch wie praxistauglich sind derartige Geräte? top agrar hat die Probe aufs Exempel gemacht und die Internetkamera "SpotCam HD Pro"von drei Schweinehaltern mehrere Wochen lang im Stall testen lassen.



Die Kamera arbeitet WLAN-gestützt, benötigt im Stall also einen Stromanschluss und eine stabile WLAN-Verbindung. Nach den Erfahrungen unserer Tester sollte die Entfernung zum Router je nach Gebäudeaufbau maximal 25 bis 30 Meter betragen.

 

Sehr positiv überrascht waren die drei Testpersonen von der Bildqualität der Internetkamera. Die hochauflösende HD-Farbkamera sorgt für gestochen scharfe Bilder aus dem Stall. Sogar bei absoluter Dunkelheit lieferte die eingebaute Infrarotkamera noch präzise Schwarz-Weiß-Bilder, die dank der eingebauten Infrarot-LEDs hervorragend ausgeleuchtet sind.

 

Die drei top agrar-Tester nutzten die Kamera überwiegend zur Geburtsüberwachung bei Problemsauen. Die Alarmfunktion, die mit einem Bewegungs- oder Geräuschsensor gekoppelt ist, eignet sich für die Überwachung der Geburten nach Meinung unserer Testpersonen allerdings nicht. Denn selbst bei niedrigster Empfindlichkeitsstufe gab es immer wieder Fehlalarme, sobald sich eine Sau bewegte oder eine Ferkel quieckte. Zur Geburtsüberwachung bietet sich daher eher die Dauerfunktion der Kamera an.

 

Die Alarmfunktion lässt sich allerdings gut als Einbruchsschutz verwenden. Dazu sollte man die Kamera dort installieren, wo es normalerweise nachts keine Bewegungen und daher auch wenig Fehlalarme gibt, z.B. im Zentralgang. Sobald sich dort unerlaubter Besuch aufhält, sendet die Kamera eine Push-Nachricht aufs Smartphone.

 

Praktisch ist zudem, dass die Kameraaufnahmen 24 Stunden auf einem externen Server gespeichert werden. Selbst wenn die Einbrecher die Kamera entdecken, zerstören oder mitnehmen, kann der Stallbesitzer die Aufnahmen noch einen Tag lang abrufen und Filmsequenzen oder Standbilder dauerhaft auf dem eigenen Rechner sichern.

 

Den ausführlichen Testbericht zur "SpotCam HD Pro" lesen Sie in der Märzausgabe von top agrar ab Seite S 18.

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