Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

Konflikt Veganer und Landwirte

Straller: Vegane Landwirtschaft existiert nicht

Georg Straller von der Bundesvertretung der freien Bauern betont, dass eine Landwirtschaft ohne Nutztiere unwirtschaftlich sei, da z.B. Grünland nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist.

Lesezeit: 2 Minuten

Auf das Phänomen, dass Veganer von vielen Landwirten nicht ernst genommen und als Luxusproblem einer von der Natur entfremdeten Gesellschaft angesehen werden, hat Georg Straller von der Bundesvertretung der Freien Bauern hingewiesen. Dies habe nichts mit Arroganz oder Intoleranz zu tun, sondern folge logisch daraus, dass es keine vegane Landwirtschaft gebe, so Straller vergangene Woche in einer Presseerklärung. Eine Landwirtschaft ohne Einbeziehung von Tieren in die Stoffkreisläufe sei nicht nur unwirtschaftlich, sondern würde unweigerlich zu Hunger führen, gab der 56-jährige Schweinemäster aus dem bayerischen Ipflheim zu bedenken.

Ohne Nutztiere Verschwendung von Ressourcen

Newsletter bestellen

Das Wichtigste zum Thema Schwein mittwochs per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Mehr als ein Viertel der landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland seien Grünland, das nur über Rinder, Schafe und Ziegen genutzt werden könne. Auf dem Acker seien Futterpflanzen Bestandteile einer vielfältigen Fruchtfolge; außerdem falle immer Getreide an, das nicht verbacken, aber verfüttert werden könne. Und schließlich ließen sich Nebenprodukte aus der Ernährungswirtschaft hervorragend über die Allesfresser Schwein und Geflügel verwerten. Würde die Landwirtschaft auf diese Möglichkeiten verzichten und sich nur „die Radieschen rauspicken“, wäre dies eine gigantische Verschwendung natürlicher Ressourcen, erläuterte Straller.

Auch ethische Gründe gegen das Töten von Tieren will der Mäster nicht gelten lassen: „Unsere Nutztiere gäbe es ja gar nicht, wenn wir sie nicht züchten, halten und füttern würden.“ Würde etwa das Grünland aus der Nutzung herausfallen, könnten dort zwar wesentlich mehr Wildtiere leben, diese würden allerdings auch fressen und gefressen werden. „Wer einmal dabei zugesehen hat, wie eine Katze einen Vogel frisst, wird sich nie wieder über Schlachthofskandale aufregen“, so Straller. Die Natur sei grausam, aber perfekt, „wir Bauern sind weder das eine noch das andere, aber wir versuchen, den Tieren mit Respekt zu begegnen, weil sie Teil unseres Lebens und unseres wirtschaftlichen Erfolges sind“.

top agrar besser machen. Gemeinsam
Sie sind Schweinehalter oder lesen regelmäßig den top agrar Schweine-Teil und/oder die SUS? Dann nehmen Sie an einem kurzen Nutzerinterview teil.

Mehr zu dem Thema

6

Bereits 6 Leser haben kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + top informiert ins Frühjahr

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.