Tönnies nimmt alle Masteber ab, ändert aber die Maske

Die Firma Tönnies hat angekündigt, künftig mehr Eber schlachten zu wollen. Wie das Unternehmen schreibt, verzeichnet man ein starkes Interesse von Landwirten, die unkastrierte Jungeber anliefern möchten, um die ab 1.1.19 geltenden Rechtsnormen erfüllen zu können.

Masteber (Bildquelle: Heil)

Die Firma Tönnies hat angekündigt, künftig mehr Eber schlachten zu wollen. Wie das Unternehmen schreibt, verzeichnet man ein starkes Interesse von Landwirten, die unkastrierte Jungeber anliefern möchten, um die ab 1.1.19 geltenden Rechtsnormen erfüllen zu können. Wörtlich schreibt Tönnies: „Wir stellen uns dieser Situation und nehmen die angebotenen Masteber ab.“

Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf die schlechtere Zerlegekalkulation bei Mastebern im Vergleich zu den weiblichen Tieren. Ab dem 17.9.18 wird daher die Abrechnungsmaske an den Standorten Rheda, Weißenfels, Sögel und Kellinghusen angepasst. Geändert wird insbesondere der Gewichtskorridor. Wie das Unternehmen mitteilt, will man damit das Geruchsrisiko bei den Mastebern reduzieren und gleichzeitig keine Mengenbegrenzung in der Anlieferung an Mastebern mehr vornehmen.

Artikel geschrieben von

Marcus Arden

Redakteur Schweinehaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Aha

Dann würde mich jetzt aber mal die Zerlegekalkulation der Kastraten interessieren!

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