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Vegetarisch und Vegan: Aldi will mehr „Fleischprodukte“ anbieten

Informationen über Aldi Nord und Aldi Süd sind seit Jahren dünn gesät. Doch spätestens seit der Teilnahme an der Initiative Tierwohl scheint sich das Unternehmen langsam zu öffnen.

Lesezeit: 2 Minuten

Informationen über Aldi Nord und Aldi Süd sind seit Jahren dünn gesät. Doch spätestens seit der Teilnahme an der Initiative Tierwohl scheint sich das Unternehmen langsam zu öffnen. In der Novemberausgabe 2014 gab der stellvertretende Geschäftsführer im Zentraleinkauf von Aldi Süd, Ralf-Thomas Reichrath, top agrar ein exklusives Interview. Ein Jahr später stellte sich der Aldi-Manager, der mittlerweile zum Kamps-Konzern gewechselt ist, zum Streitgespräch „Wofür zahlt der Verbraucher?“.


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Jetzt gehen Aldi Nord und Süd noch einen Schritt weiter. Erstmals veröffentlichen die beiden Unternehmensgruppen jeweils einen Nachhaltigkeitsbericht. Dieser basiert auf der Grundlage der weltweit anerkannten Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI G4). Die Nachhaltigkeitsberichte enthalten unter anderem Leitlinien zur künftigen Einkaufspolitik bei Fleisch. Demnach will Aldi seine Aktivitäten im Bereich Tierwohl weiter ausbauen und sich auch weiter an einem branchenweiten Dialog beteiligen. Mittelfristig will man auf allen Fleischpackungen einen QR-Code aufdrucken, der Informationen zur Herkunft der Tiere enthält. Parallel dazu soll der Anteil vegetarischer und veganer Produkte ausgebaut werden. Auch müssen die Lieferanten garantieren, dass ihre Ware keine gentechnisch veränderten Lebensmittelzutaten, Zusatzstoffe oder sonstigen Stoffe enthalten.


Die Interessensvertretung der Schweinehalter Deutschlands (ISN) kritisiert die Nachhaltigkeitsberichte. „Immer mehr Tierwohl zum kleinsten Preis? Das ist wirtschaftlich nicht machbar“, heißt es dazu von Seiten der ISN. Wie so oft werde die Rechnung ohne die deutschen Landwirte gemacht, die schon jetzt unter den stetig steigenden Kosten durch erhöhte Anforderungen und Auflagen ächzen, so die ISN weiter. Das ist alles andere als nachhaltig und gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tierhalter!

Den kompletten Nachhaltigkeitsbericht von Aldi Nord finden Sie hier, den von Aldi Süd hier.

 

 

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