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Viele Lawsonien-positive Absetzferkel in Dänemark

Wissenschaftler der Vetsuisse Fakultät in Bern haben in dänischen Ferkelaufzuchtställen auffallend häufig Lawsonien nachgewiesen.

Lesezeit: 2 Minuten

In Dänemark findet man auffallend viele Lawsonien-positive (PCR-Test) Absetzferkel. Das hat eine von der Vetsuisse Fakultät in Bern durchgeführte Studie ergeben. Dazu wurden von Oktober 2017 bis November 2018 in Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich und Spanien Schweinebestände untersucht, die in den letzten zwölf Monaten Durchfallprobleme im Bestand hatten. Demnach betrug der Anteil Lawsonien-positiver Absatzferkel in Dänemark 60 %. In Deutschland fand man den ­Erreger dagegen nur in 13,3 % der untersuchten Bestände und in den Niederlanden in 9,4 % der Betriebe.

Besonders häufig wurde der Erreger ­nachgewiesen, wenn die ­Absetzferkel in Gruppen mit mehr als 30 Tieren pro Bucht aufgestallt waren und wenn zum Absetzen regelmäßig Zinkoxid zur Durchfallprophylaxe verabreicht wurde. Zudem konnte ein Zusammenhang zum Spaltenbodenanteil in der Bucht nachgewiesen werden. Wenn er 78 % oder weniger betrug, fand man mehr Lawsonien-positive Tiere im Bestand.

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Insgesamt wurde eine sehr starke Verbreitung des Erregers in ganz Europa nachgewiesen. Bei der serologischen Untersuchung erwiesen sich 91,7 % aller Herden als Lawsonien-positiv, wobei ein Bestand bereits dann als positiv ange­sehen wurde, wenn man den Erreger bei einem Tier nachweisen konnte. Über alle Altersgruppen betrachtet waren im Schnitt 26,2 % aller Schweine Lawsonien-positiv. Besonders hoch war auch hier der Anteil in Dänemark (41,6 %), gefolgt von Deutschland (31,3 %), den Nieder­landen (24 %) und Groß­britannien (23 %). Die geringste Nach­weisrate (15,9 %) fand man in Spanien.

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