Afrikanische Schweinepest

Weitere ASP-Funde nahe Rom

Bei dem ASP-Fund an der Stadtgrenze der italienischen Hauptstadt handelt es sich nicht um einen Einzelfall. Die Behörden sind alarmiert.

Am Stadtrand von Rom wurden inzwischen drei weitere Wildschweine positiv auf das ASP-Virus getestet. Die Tiere wurden alle im Naturreservat dell' Insugherata entdeckt, einem etwa 800 Hektar großen Naturgebiet nordöstlich der italienischen Hauptstadt. Das Gebiet ist bekannt dafür, dass es dort viele Wildschweine gibt. Aufgrund der Müllproblematik in der Hauptstadt dringen die Tiere immer stärker bis in die Wohngegenden vor.

In städtischen Regionen schwer zu bekämpfen

Die italienischen Behörden sind alarmiert, weil sie eine weitere Ausbreitung der Seuche befürchten. Möglich ist, dass einige infizierte Wildschweine zwischenzeitlich nach Norden, auf die andere Seite der Ringstraße rund um Rom gewandert sein könnten. Zudem lässt sich die Seuche im städtischen Raum nur sehr schwer bekämpfen.

Wildschweine dürfen vorsorglich getötet werden

Inzwischen wurde das Naturschutzgebiet zum „infizierten Gebiet“ erklärt. Es wurde ein Picknickverbot erlassen, Wildschweine dürfen nicht gefüttert werden und Mülltonnen müssen großräumig eingezäunt werden. Zudem haben die italienischen Gesundheitsbehörden die Erlaubnis erteilt, in der Umgebung der Hauptstadt Wildscheine vorsorglich zu töten. Tierschutzverbände laufen dagegen allerdings Sturm.


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