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Tierschutz

Wissenschaftler, NGOs und Tönnies fordern Veränderungen bei der Betäubung

Das Schlachtunternehmen Tönnies fordert gemeinsam mit Vertretern von Wissenschaft und NGOs die Politik dazu auf, den Tierschutz bei der Betäubung und Schlachtung von Nutztieren weiter zu erhöhen.

Lesezeit: 1 Minuten

In einem eintägigen Workshop der Tönnies Forschung diskutierten Vertreter der Tönnies Forschung, Wissenschaftler und Tierschutzorganisationen über die neuesten Forschungsergebnisse sowie potenzielle neue Forschungsfelder, um die Betäubung von Nutztieren vor dem Schlachtprozess zu verbessern. Unter anderem gingen die Teilnehmer der Frage nach, wie die CO2-Betäubung in der Fleischproduktion durch technische und organisatorische Anpassungen weiter optimiert werden kann. Zudem diskutierten sie, ob es noch tierschonendere Betäubungsmethoden gebe, so Tönnies in einer Pressemitteilung.

In mehreren Impuls-Vorträgen stellten Institutionen wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das Danish Technological Institute sowie das Max-Rubner-Institut (MRI) ihre aktuellen Forschungsergebnisse im Bereich der Betäubung vor. Dabei wurden mögliche Verbesserungen bei der CO2-Betäubung im Zusammenspiel mit anderen Edelgasen wie Argon oder Helium ebenso diskutiert wie die Weiterentwicklung der Elektrobetäubung.

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Die Teilnehmenden seien sich einig gewesen, dass es dringend erforderlich sei, die CO2-Betäubung einer kritischen Prüfung zu unterziehen sowie die Elektrobetäubung den aktuellen Erkenntnissen anzupassen. Zudem müssten die Genehmigungsverfahren für weitere Forschungsprojekte beschleunigt werden. Nur dann könne der Tierschutz weiter verbessert werden, lautete das Fazit.

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