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WLV kritisiert NRW-Landesentwicklungsplan scharf

Die Pläne der Düsseldorfer Landesregierung, die Auflagen für Stallbauten zu verschärfen, treffen weiter auf massive Vorbehalte in der heimischen Landwirtschaft.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) krisitsiert die Düsseldorfer Landesregierung. Als in zentralen Punkten inakzeptabel bezeichnet der WLV z.B. den in der parlamentarischen Beratung befindlichen "Landesentwicklungsplan NRW". Nach Ansicht des Verbandes würde eine Umsetzung der gegenwärtigen Planungen dazu führen, dass Neu- und Erweiterungsbauten für gewerbliche Tierhalter künftig ausgeschlossen sind. „Wir fordern die NRW-Landesregierung auf, bei der anstehenden Neuregelung Augenmaß zu zeigen und den Tierhaltern in NRW eine Perspektive zu erhalten. Eine Bauleitplanung, die die gewerbliche Schweine- und Geflügelhaltung in Gewerbegebiete verlagern will, zielt letztlich darauf ab, solche Ställe ganz zu verhindern“, sagte WLV-Präsident Johannes Röring.

 

Der aktuell in der Beratung befindliche Entwurf des NRW-Landesentwicklungsplans sieht vor, nur noch solche baulichen Änderungen von Ställen oder Biogasanlagen auf Bauernhöfen zu erlauben, die der „Aufrechterhaltung“ des Betriebes dienen. Eine baurechtliche Privilegierung von gewerblichen Tierhaltungsanlagen, die ihre Tierzahlen aufstocken wollen, soll es künftig nicht mehr geben, es sei denn, sie werden in Gewerbegebieten umgesetzt. „Das ist eine absurde Vorstellung“, so Röring.

 

Nach Ansicht des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands würde das faktische Verbot von gewerblichen Stallneubauten, die regelmäßig auch Fortschritte im Tierwohlmit sich bringen, zweifellos die heimische Nutztierhaltung erheblich reduzieren. „Damit wäre aber weder den Tieren geholfen noch den vielen Bauernfamilien, die heute von der Nutztierhaltung leben und die sich dann neue Existenzen suchen müssten“, so Röring.

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