Mähdrescher

Claas Cemos Auto Header Regelungstechnik für Schneckenschneidwerke

Ein Laserscanner erfasst die Höhe des Bestandes. Nach Eingabe der Soll-Eintauchtiefe der Haspel und der Soll-Horizontalposition werden diese bei wechselnden Bestandshöhen automatisch angepasst.

Claas ist erneut der große Abräumer bei den Agritechnica-Silbermedaillen. Für folgendes Problem haben die Harsewinkler eine Lösung entwickelt.

Schneckenschneidwerke an Mähdreschern mit variabler Schneidtischlänge werden häufig unsachgemäß genutzt. Einerseits wird die Haspelposition nicht den Bestandsbedingungen angepasst und andererseits ist der Erntegutfluss ungleichmäßig, weil die Länge des Schneidtisches nicht auf die Länge der Pflanzen abgestimmt ist. Oft wird sogar das Einstellen der passenden Schneidtischlänge nach dem Schneidwerktransport vergessen.

Zu hohe Aufnahmeverluste und Druschleistungseinbußen durch ungleichmäßigen Erntegutfluss sind die Folge. Darüber hinaus können Einstellregler nicht zielgemäß die Maschineneinstellungen optimieren, wenn ein Einstellfehler bereits beim Schneidwerk vorliegt.

Neue Einstell-Regeltechnik

Claas hat daher die erste Einstell-Regeltechnik, den Cemos Auto Header für Schneckenschneidwerke entwickelt. Ein Laserscanner erfasst die Höhe des Bestandes kontinuierlich. Nachdem die Bedienperson die Soll-Eintauchtiefe der Haspel in den Bestand und die Soll-Horizontalposition vorgegeben hat, werden diese bei wechselnden Bestandshöhen automatisch angepasst.

Das System erkennt Fahrgassen sowie das Ende eines Bestandes und führt eventuell vom Schneidtisch fallende Getreidebüschel zur Einzugsschnecke. Die Länge des Schneidtisches wird abhängig von den Schwingungen des Schichtdickensensors für den Durchsatzregler im Einzugskanal eingestellt. Je gleichmäßiger der Erntegutfluss, desto geringer sind die Sensorschwingungen.

Grafik

Claas hat die erste Einstell-Regeltechnik, den CEMOS AUTO HEADER für Schneckenschneidwerke entwickelt. (Bildquelle: Pressebild)

Das Regelsystem entlastet die Bedienperson und schafft die Voraussetzungen für eine Maximierung des Durchsatzes durch einen Einstellautomaten. Es ist somit ein weiterer Baustein zur Automatisierung des Mähdruschprozesses.


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