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Garford 28 m-Großhacke erfüllt Straßenverkehrs-Ordnung

Die Begrenzung der Transportbreite auf der Straße erschwert den Einsatz großer Hacken in Deutschland. Garford hat das erkannt und bietet für seine 12 bis 28 m-Geräte eine Lösung.

Lesezeit: 3 Minuten

Die mechanische Unkrautbekämpfung erfährt nicht nur in den klassischen Hackfrüchten eine Renaissance. Vielmehr findet sie auch bei Raps und Getreide immer mehr Anwendung. Dabei wird die Arbeitsbreite der Hacktechnik an die Breite der Sätechnik angepasst, um präzise an den Saatreihen entlang zu arbeiten. Bei Arbeitsbreiten der Sätechnik von 6 bzw. 9 m fehlt Großbetrieben die Schlagkraft, um mit einer Maschine in den oft kurzen Zeitfenstern einen erfolgreichen Hack-Durchgang durchführen zu können.

Für den Europäischen Raum scheitern größere Arbeitsbreiten bei Hackgeräten bisher konstruktiv an den Vorschriften der Straßenverkehrsordnungen. Diese begrenzen die Transportbreite und -höhe auf 3 bzw. 4 m. Der Hacktechnik-Spezialist Garford stellt nun erstmals eine neue Maschinen-Generation vor, die Arbeitsbreiten von 12 bis 28 m ermöglicht.

Spurbreitenverstellung und die richtige Klappung

Die vom Traktor gezogene Großhacke des britischen Herstellers schafft es bei einer Arbeitsbreite von 12,0 m, durch verschiedene Techniken, die vorgeschriebenen Normmaße beim Transport einzuhalten. So kann z. B. die Hacke für Straßenfahrten abgesenkt und die Spurbreite verstellt werden.

Mit der Robocrop Interrow 12NT ist es Großbetrieben zukünftig möglich, bei Hackleistungen von bis zu 18 ha/h mit nur einer 12 m breiten Hacke rund 1.000 ha zu bewirtschaften, wirbt der Hersteller. Dabei folgt der doppelte Verschieberahmen (2 x 6 m) exakt den Saatreihen der Sätechnik mit 6 m Arbeitsbreite. Diese Innovation des Erfinders der kameragesteuerten Hacktechnik steigere die Flächenleistung und maximiere die Flexibilität beim Hacken bezüglich der Breite der Sätechnik, heißt es.

Innovative Ausstattung

Das Maschinenkonzept beruht auf einem Zentralrahmen der traktorseitig mit den Unterlenkern gekoppelt ist. Am anderen Ende stützt er sich auf einer gelenkten, teleskopierbaren Achse ab. Im Heck kann die Maschine nochmals mit einer Dreipunkt-Aufnahme ausgestattet werden. Je nach Arbeitsbreite verfügt die aufgesattelte Großhacke über bis zu 6 unabhängig voneinander gesteuerte Verschieberahmen mit jeweils eigenen Kameras.

Die groß dimensionierte Bereifung würde auch in hohen Beständen für die Schonung der Pflanzen sorgen, verspricht Garford. Am Vorgewende und bei Überlappung heben die Hackaggregate komplett automatisiert aus (Section Control). Der integrierte Torsionsausgleich ermöglicht dabei das Ausheben einzelner Werkzeugträger ohne die Arbeitstiefe der im Boden verbleibenden Hackschare zu beeinflussen.

Dazu wird das Gewicht der Hacke über ein mehrstufiges Druckspeichersystem gleichmäßig auf die im Boden befindlichen Schare verlagert bzw. auf die Achse übertrage. Beim Wenden folgt die angehängte Großhacke durch die automatisch gelenkte Tragachse genau der Traktorspur.

Große Flächenleistung

Ein Vergleich mit den üblichen 6 m breiten Hacken zeigt laut Hersteller den enormen Zugewinn bei der Flächenleistung: Rund die 3-fache Fläche soll die Großhacke gegenüber einer 6 m-Technik bei vergleichbarer Arbeitsgeschwindigkeit schaffen. Durch die zusätzliche Kombination mit einem Striegel in der Heckhydraulik der Maschine könne sich der Anwender dann insgesamt drei Überfahrten einsparen (2 x Striegel 6 m u. 2 x Hacke 6 m). Das steigere nochmals die Schlagkraft.

Die Großhacke wird in Arbeitsbreiten von 12 – 28 m angeboten. Für schwierige Einsatzverhältnisse kann die Tragachse optional auch als Triebachse (hydrostatisch) geordert werden.

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