Geschäftsergebnis

John Deere: Nettogewinn steigt um 20 %

Höhere Stückzahlen und erhöhte Preise haben Deere & Company ein starkes viertes Quartal beschert – die Jahresbilanz des Konzerns hinter der Landtechnikmarke John Deere weist einen Rekordgewinn aus.

Einer Mitteilung des Unternehmens zufolge erwirtschaftete Deere & Company im vierten Quartal des Geschäftsjahres einen Nettogewinn von 2,246 Mrd. US-$. Im Vorjahr lag das Quartalsergebnis zum Stichtag 31. Oktober 2021 bei 1,283 Mrd. US-$. Für das Geschäftsjahr 2022 weist das Unternehmen einen Nettogewinn von 7,131 Mrd. US-$ (5,963 Mrd. US-$ in 2021) aus – ein Rekordgewinn.

Weltweit stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2022 bei Deere & Company um 37 % auf 15,536 Mrd. US-$ und im kompletten Geschäftsjahr um 19 % auf 52,577 Mrd. US-$. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze auf 14,351 Mrd. US-$ im vierten Quartal (10,276 Mrd. US-$) bzw. auf 47,917 Mrd. US-$ (39,737 Mrd. US-$) im Geschäftsjahr.

Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet das Unternehmen Deere & Company einen Nettogewinn in Höhe von 8,0 bis 8,5 Mrd. US-$: „Vorausschauend erwarten wir 2023 ein weiteres starkes Geschäftsjahr, basierend auf positiven Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft, beim Flottengeschäft und aufgrund höherer Investitionen in die Infrastruktur“, erläutert John C. May, der CEO und Vorstandsvorsitzende von Deere & Company.

Umsätze und Gewinn stiegen, Kosten auch

Über die ausgewiesenen Sparten „Großmaschinen und Präzisionslandtechnik“, „Kompakte Landmaschinen und Maschinen zur Rasen- und Grundstückspflege“, „Bau- und Forstmaschinen“ und „Financial Services“ hinweg konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben die Umsatzerlöse und und Betriebsgewinne deutlich steigern – dank höheren Stückzahlen, aber auch höheren Preisen für die Endkunden.

Auf der Gegenseite hätten höhere Produktionskosten, gestiegene Ausgaben für Forschung & Entwicklung, höhere Vertriebs-, Administrations- und Gemeinkosten sowie den Einfluss durch höhere Rücklagen in den verbliebenen Aktiva in Russland kompensiert die Mehrerlöse teilweise kompensiert.

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