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Grupe: Düngeverordnung bringt vor allem Kosten und bürokratischen Aufwand

Der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Grupe, kritisiert erneut die geplante Düngeverordnung scharf. „Wenn man die Nitratbelastung des Wassers wirklich senken will, sind ein Anreizsystem und die Zusammenarbeit mit den Landwirten viel effektiver als praxisferne bürokratische Auflagen.

Lesezeit: 2 Minuten

Der landwirtschaftspolitische Sprecher der niedersächsischen FDP-Fraktion, Hermann Grupe, kritisiert erneut die geplante Düngeverordnung scharf. „Wenn man die Nitratbelastung des Wassers wirklich senken will, sind ein Anreizsystem und die Zusammenarbeit mit den Landwirten viel effektiver als praxisferne bürokratische Auflagen und unnötige finanzielle Belastungen. Die Landwirtsfamilien haben selbst ein großes Interesse daran, die Nitratbelastungen möglichst gering zu halten“, so Grupe.


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Es sei zudem notwendig, den Status Quo fachlich korrekt zu erfassen. Grupe: „Die aktuellen Messstellen sind eher ein Belastungsnetz als ein repräsentatives Nitratmessnetz. Legt man die niedersachsenweit vorhandenen 1134 Messstellen zugrunde, weisen lediglich 205 von ihnen Werte über 50 mg Nitrat aus. Das sind dann 18 Prozent – es ist also nicht annähernd so, dass 60 Prozent des Grundwassers zu hoch belastet sind, so wie es der Landwirtschaftsminister darstellt.

 

Anreizsysteme und ein vernünftiges Nährstoffmanagement sind für Grupe die richtigen Instrumente, um die Nitratbelastung zu senken. „Wir brauchen eine bessere Verteilung von Gülle in unserem Land. Dazu würde maßgeblich die Förderung von Gemeinschafts-Vorratsbehältern in reinen Ackerregionen beitragen. Minister Meyer hat ja bereits zugegeben, dass er hier noch offene Baustellen hat. Die sollte er jetzt dringend anpacken“, erklärt Grupe weiter.


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