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Berufsimkerverband

Historisch schlechte Honigernte

Anlässlich der schlechten Honigernte 2021 fordert der Berufsimkerverband die Gleichstellung mit Landwirten inkl. Förderungen und Subventionen. Die Biene sei schließlich eines der wichtigsten Nutztiere

Lesezeit: 2 Minuten

Das kalte und nasse Wetter hat in großen Teilen Deutschlands zu einer der schlechtesten Honigernten der letzten Jahre geführt. Viele Berufsimker stehen vor dem Existenzaus, warnt der Deutsche Berufs und Erwerbs Imker Bund. Er fordert daher eine Grundsicherung und Subventionen für die Betroffenen.

Die Existenz vieler Berufsimker hängt von der Honigernte ab. Als einziger Betriebszweig der Landwirtschaft erhalten sie keine Ausgleichszahlungen zur Grundsicherung ihrer Betriebe. Für Landwirte dagegen werden für ihre zusätzlich erbrachten Öko- und Gemeinwohl-leistungen weitere Förderzahlungen ausgeschüttet.

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Verbands-Präsidentin Annette Seehaus-Arnold betont, dass die Honigbiene das drittwichtigste Nutztier ist. Viele Nahrungsmittel seien auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. "Die Bestäubungsdienstleistung, die die Berufsimker mit ihren Bienen für die Allgemeinheit erbringen, muss gerecht entlohnt werden. Wir fordern daher eine Grundförderung als ökologische Ausgleichszahlung.“ Der DBIB setzt sich zudem für die Zahlung von Ausgleichszahlungen für die Förderung der natürlichen Biodiversität durch die Bestäubungsleistung der Honigbienen außerhalb landwirtschaftlicher Flächen ein.

Eine weitere Forderung betrifft die Gleichstellung der Berufsimker mit anderen Zweigen der Landwirtschaft hinsichtlich Entschädigungen bei Ertragseinbußen oder einer Jung-Berufsimkerförderung bei Übernahme oder Neuaufbau einer Berufsimkerei (analog zur Jung-Landwirteförderung).

Eine Änderung sollte es laut DBIB auch betreffend Flächenkürzung für Landwirte geben, die Berufsimkern Flächen für ihre Bienen zur Verfügung stellen und sich somit aktiv am Insektenschutz beteiligen. Diese Flächen sollen bei den nichtproduktiven Flächen förderfähig mit angerechnet werden.

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