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7-Tage-Wettervorhersage

Landwirte nutzen Regen-Lücke für Zuckerrübenaussaat

Nach dem vielen Regen haben die Landwirte in Niedersachsen auf über 100.000 ha mit der Zuckerrübensaat begonnen. Wie das Agrarwetter der kommenden Tage wird, lesen Sie hier.

Lesezeit: 6 Minuten

Aufgrund der nassen Bedingungen mussten die Landwirte die Aussaatarbeiten immer wieder verschieben, unter anderem auch für Zuckerrüben. Doch mittlerweile läuft die Rübenaussaat auf Hochtouren, wie z.B. in Niedersachsen. Insbesondere am vergangenen Wochenende konnten viele Flächen bestellt werden, schreibt die Landwirtschaftskammer.

Je nach Region unterschiedlicher Fortschritt

Bereits 2023 waren um den 10. April herum erst ein Viertel der Zuckerrübenfläche gesät worden. In den vorangegangenen Jahren war die Rübenaussaat zu diesem Zeitpunkt bereits zu 60 (2019) bis etwa 90 % (2022) erledigt. Während die Verzögerung der Aussaat im Vorjahr alle Regionen gleichmäßig betroffen hat, sind es in diesem Jahr besonders die Gegenden mit schweren Böden, die über ein hohes Wasserhaltevermögen verfügen.

Doch auch in Regionen mit eher leichten, schnell abtrocknenden Böden gibt es noch nasse Flächen, die noch nicht befahren oder für die Aussaat vorbereitet werden können. So waren zum 10. April dieses Jahres insgesamt erst rund 30 % der Zuckerrüben-Flächen ausgesät.

Grundlage für gute Erträge schaffen

Die Zuckerrübe kann im Laufe ihrer relativ langen Vegetationsperiode bei den richtigen Bedingungen Wachstumsrückstände gut kompensieren. Deshalb müssen die Böden erst für die Feldarbeiten ausreichend abgetrocknet sein. Hier entscheidet also nicht der Kalender, sondern der Zustand der Böden vor Ort, so die LWK weiter.

Insbesondere in diesem Frühjahr gilt es, auf eine ausreichende Bodenbeschaffenheit für Bearbeitung und Aussaat zu warten. Zuckerrüben erfordern einen abgetrockneten Boden von guter Struktur, der sich spätestens nach der Saat zügig erwärmen kann. Ausreichend Feuchtigkeit zur Keimung gibt es in diesem Jahr in der Regel.

Starkniederschläge nach der Aussaat, Schnecken, Mäuse oder andere Schädlinge können das Auflaufergebnis der Zuckerrüben noch negativ beeinflussen. Deshalb sind die Flächen auch nach der Aussaat zu beobachten, um Gegenmaßnahmen rechtzeitig einleiten zu können, so die Kammer.

Erntezeit beginnt im September

Bereits das Vorjahr hat gezeigt, dass trotz einer verhältnismäßig späten Aussaat die Hoffnung auf gute Zuckererträge berechtigt ist. Denn die Ertragsbildung hängt von der weiteren Temperatur- und Niederschlagsentwicklung, der Intensität des Sonnenscheins sowie vom Auftreten oder Fernbleiben von Krankheiten und Schädlingen ab.

Sommer und Herbst 2023 waren von starken Niederschlägen geprägt, was neben anderen Faktoren zu Zuckererträgen auf dem Niveau der Vorjahre geführt hat (rund 13,8 t/ha). Hierfür waren hohe Rübenmengen bei eher niedrigen Zuckergehalten verantwortlich. Verläuft die Witterung in der Vegetationszeit der Zuckerrüben eher trocken und sonnig, können die Erträge niedriger, die Zuckergehalte jedoch höher ausfallen – der Zuckerertag kann dann jedoch die gleiche Höhe erreichen.

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Außergewöhnliche Dürre im Süden Sachsens!

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Schauer und kurze Graupelgewitter im Anmarsch

Deutschland verbleibt in den nächsten Tagen unter Tiefdruckeinfluss, wobei über die Nordsee sehr kühle Meeresluft polaren Ursprungs zu uns gelangt. Und so wird das Agrarwetter in den kommenden Tagen:

Heute

Heute Vormittag vielfach wechselnd bewölkt mit Regen- und Graupelschauern. Im Süden stark bewölkt mit Regen, im Bergland Schneefall, an den Alpen auch kräftiger. Am Mittag und Nachmittag im Norden und Osten geringere Schauerneigung und auch sonnige Abschnitte. Sonst viele Wolken und wiederholt Schauer, vereinzelt auch Gewitter. Kühl bei Höchstwerten zwischen 6 und 12 Grad, an den Alpen und im höheren Bergland unter 5 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordwest.

In der Nacht zum Donnerstag in der Südwesthälfte weiterhin gebietsweise schauerartige Niederschläge, oberhalb von 400 bis 600 m als Schnee, an den Alpen länger andauernder Schneefall. Sonst teils größere Auflockerungen, lokal Nebel. Abkühlung auf 4 bis -2 Grad, mit den tiefsten Werten im Osten und Nordosten. Gebietsweise Glättegefahr.

Donnerstag

Am Donnerstag in der Südhälfte und im Küstenumfeld wechselnd bewölkt mit Schauern und vereinzelten Graupelgewittern, im Bergland mit Schnee vermischt. Sonst Aufheiterungen und geringere Schauerneigung. Höchstwerte südlich der Donau und im Bergland 4 bis 8, ansonsten 7 bis 13 Grad. Schwacher bis mäßiger, in Schauernähe böig auffrischender Wind aus Nordwest bis Nord.

In der Nacht zum Freitag am Alpenrand viele Wolken und Schauer, Schneefallgrenze um 800 m, sonst größere Auflockerungen, überwiegend niederschlagsfrei. In der zweiten Nachthälfte im Nordwesten Wolkenverdichtung und erneut Regen. Abkühlung auf 5 bis -2 Grad.

Freitag

Am Freitag im Süden und Südosten anfangs noch aufgelockert, sonst wolkenreich und vom Nordwesten bis in den Süden ausgreifend Regen, im Nordwesten später in Schauer übergehend und vereinzelt Gewitter mit Graupel. Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000 m. Höchstwerte 7 bis 13 Grad. Auffrischender Südwestwind, im Nordwesten auf Nordwest drehend, teils mit starken oder steifen Böen, im höheren Bergland Sturmböen.

In der Nacht zum Samstag stark bewölkt und zeitweise Regen oder Schauer, im höheren Bergland Schnee. Tiefstwerte 6 bis 1, im höheren Bergland bis -1 Grad. Mäßiger bis frischer und stark böiger Wind aus West bis Nord.

Samstag

Am Samstag wechselnd bewölkt mit Regen oder Schauern, vereinzelt Gewitter mit Graupel. Bis in mittlere Berglagen absinkende Schneefallgrenze. Im Nordosten, nachmittags auch über der Mitte gebietsweise Auflockerungen und geringe Schauerneigung. In Staulagen, besonders an den Alpen anhaltende und teils kräftige Schneefälle. Höchsttemperatur zwischen 7 und 13 Grad. Mäßiger West- bis Nordwind, auf Alpengipfeln Sturmböen.

In der Nacht zum Sonntag wolkig bis stark bewölkt und nur vereinzelt Schauer, im höheren Bergland Schnee und Graupel. An den Alpen länger anhaltende Niederschläge, meist als Schnee. Abkühlung 4 bis -3 Grad, verbreitet Bodenfrost.

Sonntag

Am Sonntag wolkig mit Schauern, im Bergland Schnee und Graupel. Vereinzelt Gewitter. Im Westen und Norden etwas freundlicher mit geringer Schauerneigung. Temperaturen bei 7 bis 13 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind um Nord, auf Alpengipfeln schwere Sturmböen.

In der Nacht zum Montag einzelne Schauer, teils mit Schnee und Graupel bei 3 bis -3 Grad. Verbreitet Bodenfrost.

Montag

Am Montag im Westen und Süden stärker bewölkt mit Schauern oder Regen, in höheren Lagen teilweise als Schnee. Vereinzelt Gewitter. Sonst häufiger Auflockerungen oder Aufheiterungen und geringe Niederschlagsneigung. Temperaturen 8 bis 14 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. Auf Alpengipfeln Sturmböen.

In der Nacht zum Dienstag im Süden leichte Schauerneigung, sonst vermehrt größere Auflockerungen und meist trocken bei 3 bis -3 Grad. Verbreitet Bodenfrost.

Dienstag

Am Dienstag teils bewölkt, teils größere Auflockerungen. Nur vereinzelt Schauer. Höchstwerte zwischen 9 und 15 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nord bis Nordost. Auf Alpengipfeln Sturmböen. In der Nacht zum Mittwoch von Norden aufkommender Regen. Abkühlung auf 3 bis -2 Grad, verbreitet Bodenfrost.

Trendprognose 24. bis 26.4.2024

Weiterhin wechselhaft und kühl. Nachlassende Gefahr von Luftfrost, gebietsweise aber noch Bodenfrost.

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