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10 Tipps für sicheres Arbeiten am Güllekeller

Im Umgang mit Gülle passieren immer wieder Unfälle. Diese zehn Maßnahmen machen Reparaturen im, über oder am Güllekeller sicherer.

Lesezeit: 2 Minuten

Dieser Beitrag erschien zuerst im Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben.

Explosion, Stichflammen, Erstickungsgefahr, Vergiftung: Gase in der Gülle sind lebensgefährlich. Prävention rettet Leben und ist versicherungsrechtlich relevant.

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Folgende 10 Tipps sorgen für mehr Sicherheit bei Arbeiten rund um den Güllekeller:

  1. Güllelagerung: Lagert Gülle unter dem Spaltenboden im Keller, darf diese nicht aufgerührt/bewegt worden sein.

  2. Lüften: Das Allerwichtigste ist Lüften. Türen, Fenster und Tore weit öffnen und die technische Lüftung auf höchste Stufe stellen.

  3. Flex- und Schweißarbeiten: Sind feuergefährliche Flex- und Schweißarbeiten oberhalb der Spalten durchzuführen, das betreffende Teil möglichst vorher ausbauen und in der Werkstatt reparieren.

  4. Spalten abdecken: Lässt sich die Reparatur nur an Ort und Stelle durchführen: Die Spalten mit starken Folien wie Lkw-Planen, Gummimatten oder vergleichbar schwer entflammbaren Materialien wie Schweißschutzdecken abdecken. Die Abdeckung so auf den Spaltenboden legen, dass keine Schweißperlen oder Funken in die Güllegrube fallen. Gleichzeitig wird verhindert, dass Schadgase aus ­Gruben und Kanälen strömen.

  5. Zusätzliche Belüftung: Im Bereich der Schweiß- und Flexarbeiten ist zusätzlich ein Ventilator oder Gebläse einzusetzen.

  6. Funkenziehende Werkzeuge: Man kann auch nicht funkenziehende Werkzeuge wie beispielsweise eine Handsäge oder akkubetriebene Säbelsäge statt einer Flex benutzen.

  7. Brandschutzmittel bereithalten: Es empfiehlt sich, Wassereimer, Feuerlöscher und eine Brandschutzdecke parat zu haben und langärmelige Arbeitskleidung zu tragen, die möglichst schwer entflammbar ist.

  8. Zu zweit arbeiten: Am besten sollte man die Arbeiten zu zweit durchführen, damit jemand im Schadensfall Hilfe holen kann.

  9. Im Notfall Feuerwehr verständigen: Ist es zu einem Schadgasunfall ­gekommen, sind Feuerwehr und Rettungsdienst zu verständigen.

  10. Hinweise beachten: Weitere Hinweise stehen in der ­„Güllefibel“ der SVLFG. Die offizielle ­Bezeichnung lautet „B25 Flüssigmist – Aktuelles zu Sicherheit und Gesundheitsschutz“.

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