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Freiflächenanlagen

Bauernbund: Solarparks nur auf ertragsschwache Böden!

Die Freien Bauern Brandenburg fordern in einem Brief an Landwirtschaftsminister Axel Vogel, den Bau von Freiflächenanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen stärker einzuschränken.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Ausbau der Photovoltaik ist notwendig. Doch sollte die notwendige Ausweitung der solaren Kapazitäten vorrangig auf Dächern, Siedlungs- und Konversionsflächen erfolgen und Acker oder Grünland nur im Ausnahmefall in Anspruch nehmen. Das fordern die „Freien Bauern Brandenburg“ (Bauernbund) in einem Schreiben an Landwirtschaftsminister Axel Vogel und Landesplanungsminister Guido Beermann.

Nur auf Flächen mit weniger als 25 Bodenpunkten

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Sie fordern Regelungen zum Schutz landwirtschaftlicher Flächen vor Freiflächensolaranlagen. „Wir unterstützen grundsätzlich die Energiewende und auch die Nutzung der Sonnenenergie als zentralen Baustein der Energiewende“, schreibt darin Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Paulsen, Milchviehhalter aus Zollchow in der Uckermark. Als Bedingungen für eine Genehmigung von Freiflächensolaranlagen auf landwirtschaftlichen Flächen formuliert der Bauernbund, dass es sich um sehr ertragsschwache Böden handeln muss – unter den Bedingungen des brandenburgischen Kontinentalklimas eine Bonität unter 25 Bodenpunkten – dass kein Landwirtschaftsbetrieb in seiner Existenz gefährdet werden darf und dass das Landschaftsbild nicht nachhaltig beeinträchtigt wird. „Anlagen über 75 Hektar sehen wir kritisch, weil sie keine Akzeptanz in der ländlichen Bevölkerung haben“, merkt Paulsen an. Dagegen sollten kleinere Anlagen unter 25 Hektar in der Hand lokaler Akteure bevorzugt behandelt werden.

Für den einzelnen Betrieb unter Umständen attraktiv

Paulsen räumt ein, dass in der gegenwärtigen schwierigen Situation der Landwirtschaft Freiflächensolaranlagen für den einzelnen Landwirt ökonomisch vorteilhaft sein können. Aus berufsständischer und volkswirtschaftlicher Sicht seien Acker oder Grünland aber viel zu wertvoll dafür, genauso wie für alle anderen Nutzungen, die die heimische Lebensmittelerzeugung immer weiter verringern.

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