top agrar plus EEG-Umlage

Wegfall der EEG-Umlage soll Strompreise senken

Schon zum 1. Juli 2022 will das Wirtschaftsministerium die EEG-Umlage abschaffen. Das senkt zwar den Strompreis, wirft aber neue Probleme auf, warnt die Branche.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) plant durch seinen „Gesetzentwurf zur Absenkung der Kostenbelastungen durch die EEG-Umlage und zur Weitergabe dieser Absenkung an die Letztverbraucher“ eine Absenkung der EEG-Umlage auf 0 Cent bereits zum 1. Juli 2022. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) unterstützt in seiner Stellungnahme die Streichung der EEG-Umlage. Allerdings seien dafür wichtige Voraussetzungen zu erfüllen, um den Zubau der erneuerbaren Energien nicht zu gefährden und langfristige Planungs- und Investitionssicherheit für die Branche zu gewährleisten.

Preissenkende Wirkung

Wichtig sei zu betonen, dass die Kostensteigerungen das Resultat einer Krise der fossilen Energieträger sind. „Die hohe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern macht Deutschland anfällig für Preissprünge am globalen Energiemarkt und geopolitische Verwerfungen. Die erneuerbaren Energien sind in der aktuellen Energiekrise unabhängig von politischen Spannungen verfügbar und haben bewiesen, dass sie eine preissenkende Wirkung auf die Strompreise haben“, sagt BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Es müsse sichergestellt werden, dass die durch die Abschaffung geplanten Entlastungen auch bei den Endverbrauchern ankämen. Zusätzlich sei es wichtig, dass die Abschaffung der Umlage nur Teil einer ganzheitlichen Reform des regulatorischen Rahmens sein kann.

Finanzierung über den Energie- und Klimafonds geplant

Grundsätzlich dürfe die Finanzierung der erneuerbaren Energien zu keiner Zeit gefährdet werden. Daher begrüßt der...

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