Krisengipfel der Windenergie

Wirtschafts- und Umweltverbände wollen Rückenwind für Windenergie Plus

Mehrere Verbände aus dem Bereich Energie und Naturschutz haben im Vorfeld des Windgipfels am 5. September einen gemeinsamen 10-Punkte-Plan vorgelegt.

Die Wirtschaftsverbände BDEW, BWE, VDMA Power Systems und VKU sowie die Umweltschutzorganisationen Greenpeace, Germanwatch, WWF und DUH wollen die Windenergie in Deutschland wiederbeleben. Hierzu haben die Verbände im Vorfeld des Windgipfels am 5. September einen gemeinsamen 10-Punkte-Plan zur Windenergie vorgelegt. Hintergrund ist der drastische Einbruch der Branche im Jahr 2019.

In dem Plan heißt es: „Die Genehmigungssituation und die jüngsten Ausschreibungsergebnisse stehen in scharfem Kontrast zu dem notwendigen Ausbaupfad in Richtung des Ziels, 65 Prozent des Strombedarfs bis 2030 aus Erneuerbaren Energien zu bestreiten.“

Das Erreichen dieses Ziels ist jedoch laut den Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung“ ein Erfolgskriterium für den Kohleausstieg und laut jüngstem Monitoringbericht eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Versorgungssicherheit in Deutschland.

Zehn konkrete Vorschläge zur Wiederbelebung

In dem gemeinsamen Positionspapier schlagen die führenden Verbände des Klima-, Natur- und Artenschutzes sowie der Windbranche und der Energiewirtschaft insgesamt zehn Maßnahmen vor, um bei der Beseitigung der wichtigsten Hemmnisse für die Windenergie voranzukommen.

  1. Bund-Länder-Strategie zur Ausweisung von Flächen für die Windenergienutzung entwickeln
  2. Repowering an bestehenden Standorten ermöglichen
  3. Abschaffen pauschaler Abstandsregelungen
  4. Regelungen zur Flugsicherung anpassen
  5. Naturschutzrechtliche Vorgaben standardisieren
  6. Online-Artenschutzportal jetzt...

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