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Sperrzone eingerichtet

Geflügelpest bei 90.000 Legehennen in Bad Bentheim bestätigt

Der Vogelgrippe-Verdacht in Bad Bentheim hat sich leider bestätigt. Rund 1,5 Mio. Tiere und 317 Betriebe sind in den Restriktionszonen nun betroffen.

Lesezeit: 2 Minuten

Im Landkreis Grafschaft Bentheim gibt es einen Geflügelpestausbruch im Bereich der Stadt Bad Bentheim, hier in unmittelbarer Nähe zur niederländischen Grenze. Betroffen ist eine Legehennenhaltung mit rd. 90.000 Tieren, informiert der Verband NGW-Niedersächsische Geflügelwirtschaft.

Nachdem das Landeslabor des LAVES das AI-Virus H7 nachgewiesen hatte, hat nun auch das FLI seine Analysen abgeschlossen: Es handelt sich um eine hochpathogene Virusinfektion mit dem Influenza A-Subtyp H7N5. Der betroffene Tierbestand wurde am Montag tierschutzgerecht getötet. Im Anschluss wurde im betroffenen Betrieb mit der Reinigung und Desinfektion begonnen.

Aufgrund des bestätigten HPAI-Nachweises hat der Landkreis die Allgemeinverfügung für die vorläufig eingerichtete Sperrzone zum 03.07.2024, 0:00 Uhr, aufgehoben. Der Landkreis hat eine neue Allgemeinverfügung zur Einrichtung einer AI-Sperrzone vorbereitet, bestehend aus der Schutzzone, mit einem Radius von mindestens 3 km, und der Überwachungszone, mit einem Radius von mindestens 10 km. Sie gilt ab sofort.

Schutzzone

In der Schutzzone (früher Sperrzone) liegen elf Betriebe, die Geflügel oder Vögel halten – insgesamt handelt es sich um rund 232.300 Tiere. Innerhalb des drei-Kilometer-Radius gelten strenge Seuchenbekämpfungsmaßnahmen. So müssen das Geflügel bzw. die gehaltenen Vögel so isoliert werden, dass diese keinen Kontakt zu wildlebenden Tieren haben. Zudem ist jeglicher Transport der Tiere sowie von deren Erzeugnissen (z.B. Eier) verboten.

Überwachungszone

Zusammen mit der 10 km großen Überwachungszone werden in dem Gebiet rund 1,5 Mio. Tiere gehalten. Sie dürfen nun nicht mehr aus den Betrieben geholt und transportiert werden! Betroffen sind Höfe in der Obergrafschaft, aber auch in den benachbarten Niederlanden, berichtet der NDR. Die neue Allgemeinverfügung gilt für mindestens 21 Tage.

Tierseuchen-Logistikzentrum wird hochgefahren

Kurzfristig wird zur Bekämpfung der Geflügelpest das gemeinsame Tierseuchen-Logistikzentrum der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim in Nordhorn-Klausheide hochgefahren. Die große Halle, in der sonst Flugzeuge stehen, ist voraussichtlich ab Mittwoch, 03. Juli 2024, einsatzbereit und dient als Dreh- und Angelpunkt für ein effektives Krisenmanagement. Dort werden dann die tierärztlichen Untersuchungsteams mit Material ausgerüstet, Proben entgegengenommen sowie Ausrüstung und Fahrzeuge gereinigt und dekontaminiert.

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