Hier gibt es Hilfe

So finden Landwirte Wege aus dem Burn-out

Je früher Betroffene chronischen Stress erkennen, desto höher sind die Chancen, ein Burn-out oder eine Depression abzuwenden.

Wer Symptome für ein Burn-out zeigt, ist oft schon lange im roten Bereich. Doch auch die Bereitschaft, sich Hilfe zu suchen, ist in den letzten Jahren gestiegen. Zahlreiche Hilfsangebote steuern dazu bei. Bei Verdacht auf ein Burn-out kommt man ohne Hilfe von außen nicht weiter. Für Landwirte und Landwirtinnen gibt es verschiedene Anlaufstellen:

Erste Ansprechpartner

Unterstützung der Familie

Für Betroffene ist es häufig schwierig, sich in psychischen Notsituationen rechtzeitig Hilfe zu suchen. Hier ist die Unterstützung der Angehörigen gefragt: Sie sollten genau beobachten und Wege aus der Situation aufzeigen.

Symptome des Burn-outs

Halten einige dieser Symptome in Kombination über längere Zeit an, sollten Freunde und Familie hellhörig werden:

  • Reizbarkeit
  • Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit
  • körperliche Anzeichen wie Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen
  • Grübeln, Schlafstörungen
  • Konzentrationsprobleme, Unruhe
  • Vernachlässigung von Kontakten und eigenen Bedürfnissen, Isolation
  • Suizidgedanken

Und der Hof?

Während der Krankschreibung zahlt die SVLFG den Betriebshelfer. Doch schon vorbeugend können Landwirte sich bei ihrem regionalen Maschinenring um eine Vertretung bemühen, z. B. um eine Auszeit oder Urlaub zu nehmen. Die Kosten dafür trägt dann der Betrieb.

Mehr Informationen zu Burn-out in der Landwirtschaft finden Sie HIER auf unserer Themenseite.

Unseren Leitbeitrag zum Thema Burn-out aus der top agrar 4/2021 finden Sie HIER.

Ein Interview mit Psychologin und Supervisorin Birgitta Thiel, die für die Krisenhotline und das Einzelfallcoaching der SVLFG arbeitet, finden Sie HIER.


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