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Bayern tritt europäischem Netz gentechnikfreier Regionen bei

Bayern ist ab sofort Teil des europäischen Netzes gentechnikanbaufreier Regionen. Der Münchner Umweltminister Dr. Marcel Huber unterzeichnete die Beitrittsurkunde am 10. April in Brüssel gemeinsam mit der Präsidentin des Netzwerks, Maura Malaspina, Umweltministerin der italienischen Region Marken.

Lesezeit: 2 Minuten

Bayern ist ab sofort Teil des europäischen Netzes gentechnikanbaufreier Regionen. Der Münchner Umweltminister Dr. Marcel Huber unterzeichnete die Beitrittsurkunde am 10. April in Brüssel gemeinsam mit der Präsidentin des Netzwerks, Maura Malaspina, Umweltministerin der italienischen Region Marken.


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Der Freistaat ist das 62. Mitglied des Netzes, an dem Regionen aus neun Mitgliedstaaten beteiligt sind, darunter insbesondere 18 Regionen aus Frankreich, 13 Regionen aus Italien und alle Bundesländer Österreichs.


„62 Regionen - ein Gedanke: Wir lehnen Grüne Gentechnik auf unseren Feldern ab. Für unsere Forderung nach Selbstbestimmung brauchen wir Verbündete in ganz Europa. Der Beitritt ist ein klares politisches Bekenntnis mit hohem Symbolgehalt für die Menschen in Bayern“, erklärte Huber am Rande einer Sitzung des Netzwerks. Die große Mehrheit der Bevölkerung sei gegen Gentechnik in der Landwirtschaft, Risiken seien nicht hinreichend geklärt. „Bayern steht für hochwertige regionale und saisonale Lebensmittel“, so der Minister. Die Grüne Gentechnik sei mit den sensiblen Naturräumen und der kleinteiligen Agrarstruktur des Freistaats unvereinbar. Man setze sich auch für gentechnikfreies Saatgut sowie entsprechende Rohstoffquellen ein.


Huber warnte zudem davor, die Positionen zur Gentechnik im Rahmen der laufenden Verhandlungen zu dem geplanten Freihandelsabkommen mit den USA aufzuweichen. „Wir haben deshalb den Bund aufgefordert, in den Verhandlungen unsere hohen Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt zum Maßstab zu machen“, so Huber. Einen gemeinsamen Markt mit einheitlichen Standards für Lebensmittel lehne man ab.


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