top agrar plus Ernährungskrise

BMU und BMEL leiten Abbau von herkömmlichen Biokraftstoffen ein

Weniger Nahrungs- und Futterpflanzen sollen in den Tank wandern. Die Grünen Ministerien haben einen Abbaupfad für herkömmliche Biokraftstoffe erarbeitet.

Das Bundesumweltministerium (BMUV) will die Obergrenze für herkömmliche Biokraftstoffe aus Nahrungs- und Futterpflanzen senken, die auf die Treibhausgasminderungsquote angerechnet werden können. Schon 2023 soll diese Grenze nur noch bei 2,5 % statt zuvor 4,4 % energetisch liegen, heißt es in einem Regierungspapier, das top agrar vorliegt. Innerhalb der nächsten Jahre soll die Obergrenze dann schrittweise bis auf null im Jahr 2030 abgeschmolzen werden. Auch das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) unterstützt den Plan, heißt es aus Regierungskreisen weiter.

Abstimmung in der Regierung noch vor dem Sommer geplant

Der konkrete Abbauplan bis 2030, den das BMUV federführend erarbeitet hat, soll noch vor der Sommerpause in die Abstimmung zwischen den Ministerien gehen. Widerstand ist allerdings innerhalb der Regierung aus dem FDP-geführten Verkehrsministerium zu erwarten. Verkehrsminister Wissing hatte den bereits von Umweltministerin Steffi Lemke angedeuteten Ausstieg aus den Biokraftstoffen bisher nicht unterstützt. Das Umwelt- und das Landwirtschaftsministerium wähnen die Länder hinter sich. Vergangene Woche hatten sich die Umweltminister der Länder bei ihrer Konferenz ...

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