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EU-Parlament will europäische Düngerstrategie

Die EU-Abgeordneten fordern von der Kommission mehr Einsatz, um die Versorgung mit Düngemitteln sicherzustellen. Kurzfristig müsse es Soforthilfen für die Landwirte geben.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Europäische Union sollte die strategische Autonomie im Bereich der Düngemittel stärken. Das ist das zentrale Anliegen einer Entschließung, die heute vom Europaparlament in Straßburg verabschiedet wurde. Die Abgeordneten fordern die EU-Kommission auf, die Versorgung mit Düngemitteln sicherzustellen, für niedrigere Preise zu sorgen und Abhängigkeiten zu verringern.

Zentrale Beschaffung von Dünger?

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Geprüft werden sollen unter anderem Möglichkeiten für eine zentrale Beschaffung. Neben einer Düngemittelstrategie soll die Brüsseler Behörde nach dem Willen der Abgeordneten auch langfristige Pläne für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit entwickeln. Als kurzfristige Maßnahme sollen gemäß der Entschließung Mittel aus dem Budget der europäischen Agrarpolitik eingesetzt werden, um Soforthilfen zu finanzieren. Ferner sollen sämtliche Einfuhrzölle auf Mineraldünger ausgesetzt werden, wobei Importe aus Russland und Weißrussland allerdings auszunehmen seien.

Lins: Nitratrichtlinie überarbeiten!

„Wir brauchen besser funktionierende, transparente Düngermärkte“, erklärte der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses, Norbert Lins. Er forderte die EU-Kommission zudem auf, die Nitratrichtlinie zu überarbeiten. „Es gibt Gunstlagen in Europa, welche mehr als die aktuell geltenden 170 kg Stickstoff pro Hektar aufnehmen können“, so der CDU-Politiker.

Um diese Gunstlagen optimal zu nutzen, müsse die Kommission Ausnahmen für organische Dünger punktuell und standortabhängig wieder in Betracht ziehen, also die regionale Flexibilität im Rahmen der Nitratrichtlinie ausweiten.

Thomas Waitz, EU-Abgeordneter der Grünen, wirft den konservativen Abgeordneten im EU-Parlament vor, mit ihrem Abstimmungsverhalten, den Green Deal zu zerstören. Zur Entschließung des Parlamentes sagte er: "Die Konservativen beschleunigen nochmals ihrer Fahrt frontal in die Wand, statt bestehende nachhaltige und klimafreundliche Lösungen ernsthaft zu fördern. Die Kunstdüngerpreise nähern sich wieder dem Vorkriegsniveau und dennoch verfolgen die Konservativen ihre fossile Industriepolitik.“

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