Kitz ausgemäht: Landwirt zu 1000 Euro Strafe verurteilt

Das Gericht Alsfeld hat einen Landwirt zu 1000 Euro Geldbuße verurteilt, weil er ein Kitz ausgemäht haben soll. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor 1.800 Euro gefordert. Der Bauer selbst erklärt, jemand habe ihm ein überfahrenes Kitz in die Wiese geworfen.

Grasschnitt: Auch das mehrmalige Absuchen einer Wiese vor der Mahd schützt vor Gericht nicht vor einer Verurteilung. Laut dem Richter reiche das allein nicht aus. (Bildquelle: Archiv)

Das Gericht Alsfeld hat einen Landwirt zu 1000 Euro Geldbuße verurteilt, weil er ein Kitz ausgemäht haben soll. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor 1.800 Euro gefordert. Der Bauer selbst erklärt, jemand habe ihm ein überfahrenes Kitz in die Wiese geworfen.

Laut der Alsfelder Allgemeinen hatte eine Frau bei Gontershausen das Kitz im Mai zufällig entdeckt und die Polizei informiert. Der Landwirt habe daraufhin gekontert, er habe vorab die Wiese drei- bis viermal abgesucht, aber keine Spuren eines Rehkitzes gefunden. Zudem habe er von innen nach außen gemäht, damit ein Kitz vor dem Mäher flüchten kann. Dabei habe er weder beim Wenden noch beim Pressen in den Folgetagen Spuren eines Rehs oder Kitzes gefunden. Ihm solle etwas unterstellt werden, sagt er. Es könne sein, dass das Kitz auf der Straße überfahren und auf die Wiese geschleudert worden sei.

Ein Tierarzt informierte vor Gericht über die Setzzeit der Rehe und bewährte Methoden, wie man das Ausmähen von Kitzen verhindert werden kann. Als Einzelner dreimal über eine Wiese zu laufen, reiche dabei nicht aus, um ein Kitz zu finden, sagte er. Er schloss nach den Fotos einen Autounfall aus, die Verletzungen würden eindeutig für ein Mähgerät sprechen.

Die Staatsanwältin schloss daraus, dass der Landwirt nicht die erforderliche Vorsorge getroffen habe. Dazu sei er aber verpflichtet gewesen. Das mehrmalige Abgehen der Wiese habe nicht ausgereicht.

Der Richter ging von einer fahrlässigen Tötung des Kitzes aus, was eine Ordnungswidrigkeit ist.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Christian Bothe

von Christian Bothe · 09.07.2018 - 10:59 Uhr So ist das eben mit der Gewaltenteilung in einer bürgerlichen Demokratie und die sich daraus ergebenen Urteile (OLG Naumburg, LG Alsfeld) von ahnungslosen landwirtschaftlich "unbeleckten" Juristen. Ich kann mich den Mitkommentatoren nur anschließen und finde die Bestrafung absolut unwürdig! Kein Bauer würde absichtlich ein Kitz töten. Wie man nur zu so einer Bestrafung kommen kann, ist mir schleierhaft und nicht nachvollziehbar, wertes LG Alsfeld!

von Hansjoerg Schick

Führerschein und Fliegenklatsche

Staatsanwalt und Richter sollten diese abgeben, das Tierschutzgesetz bezieht sich nicht nur auf Wirbeltiere. Auch Wirbellosen Schmerzen zufügen ist eine Ordnungswidrigkeit. Untersuchungen sollten bei den Beiden Herren an deren Autos angestellt werden, der Betroffene Landwirt findet bestimmt dort Tiere. Der Unterschied liegt nur in den Fotos, ein Rehkitz ist halt fotogener als ein aufgeklatschtes Insekt. Konrad Kling

von Willy Toft

Danach hat ja jeder verloren der sich bewegt!

Das war schon wieder ein Urteil gegen die Landwirtschaft! Irgendwie müssen wir unsere Ernährer in Ihrem Tun abhalten. Geht`s noch!! Ist das jetzt unsere Rechtsauffassung, dann wäre ja auch jedes Auto von der Straße zu holen. Hier wird "Produktion" im Besonderen in Frage gestellt!! Der Computer ernährt uns nicht, jeder der in der Produktion ist, vernichtet irgend etwas! Soll jetzt alles an den Pranger gestellt werden, was unsere Lebensgrundlage bildet. Wo sind noch realistische Menschen am Werk????

von Alois Riedl

Und Mähroboter im Vorgarten...

...werden hier auch Gerichte bemüht? http://www.fr.de/panorama/maehroboter-todesfalle-fuer-igel-a-1536700 Da hab ich noch nichts von Urteilen oder Anzeigen gelesen...

von Burkhard Krueger

Ist Tier gleich Tier?

Eindeutig Ja! Oder ist Bambi etwas besseres als eine kleine Lerche? Sollen jetzt alle Landwirte verurteilt werden die ihre Felder mehrfach striegeln oder hacken und somit auch Tiere töten? Alle Biobetriebe und vermehrt auch konventionelle weil ja weniger gespritzt werden soll. Es gibt leider keine Studie vom NABU o.ä. wie viel tausend Gelege zerstört und kleine Küken von Lerchen, Ortolan, Kiebitz und anderen Bodenbrütern geschreddert werden. Das bedeutet ein qualvolles Sterben durch ausgerissene Flügel und Beine. Dazu kommen noch Junghasen, Hamster und anderes kleines Getier. Die erforderliche Vorsorge um tote Tiere zu vermeiden bedeutet, die ganzen Felder vorm Bearbeiten abzulaufen und die Nester markieren. Der Zusammenhang ist doch eindeutig, denn die Statistik beweist es, seitdem vermehrt gehackt und gestriegelt wird hat die Zahl der Bodenbrüter und Hasen stark abgenommen. Man sollte ein totes Küken oder Junghasen nehmen und zur Anzeige bringen. Mal sehen was geschieht, ob sich ein Gericht damit befasst und ob eine kleine Lerche auch 1.000€ Wert ist.

von Gerhard Lindner

Es ist unmöglich, jedes kleine Kitz in einer Wiese zu finden und ich glaube auch, dass es kein Landwirt gerne macht. ich stimme auch den vorherigen Kommentaren zu, das sich niemand über erfahrene Rehe beschwert, und dass der Wolf was zum fressen braucht ist auch selbstverständlich. Wenn dann immer noch zuviel Rehe da sind, schädigen sie auch im Wald und müssen dann leider reguliert werden, die Regeln gibt hier die staatliche Jagdbehörde vor. Müssen sich jetzt alle privaten Jäger vor einer Anzeige fürchten? Wird jetzt dann die Staatsforsten den Abschuß einstellen und jeden Wald zäunen, oder müssen wir wieder mehr Wald anpflanzen um der steigenden Wildpopulation Schutz zu gewähren? Aber dann bitte ohne Forst und Wanderwege, dadurch wird nur das Wild gestört oder durch streunende Hunde getötet. Ich freue mich schon auf die Zukunft, ob in Deutschland wird schon langsam fragwürdig.

von Christoph Schlemmer

Ein Landwirt kriegt eine Strafe für ein vermähtes Kitz, was keiner mit Absicht macht. Die Folgen sind u.a. Vergiftungen bei den Tieren, die das Futter fressen. Ein Verbrecher, Vergewaltiger kriegt eine Bewährung, hatte ja eine schwere Kindheit. Deutschland wo bis du gelandet

von Alexander Audrit

Wo ist da bitte unser Bauernverband...

...und unterstützt diesen Landwirt. Der Umfang den man hier von diesem Landwirt verlangt ist total unverhältnismäßig und zudem ist es Diskriminierung wenn man sieht wie fahrlässig fast alle Autofahrer einen Wildunfall billigend in Kauf nehmen müssen. Wir Landwirte sind die modernen Sklaven der deutschen Politik und Verbraucher. Hätten diese Leute nochmal richtig Hunger!!!

von Paul Siewecke

wie in der Revision argumentiert werden sollte...

Ich würde weiterhin darauf bestehen, dass das Kitz nach der Ernte in die Wiese geworfen wurde. Erstens können auch bei Überfahren durch Unterbodenteile Schnittverletzungen erzeugt werden, also nicht nur durch ein Mähwerk! Überfahren heißt ja nicht ausschließlich durch Reifen überrollt, sondern auch durch Stoßstange getroffen und weggeschleudert oder zuerst geduckt und dann von tieferhängenden Fahrzeugteilen verletzt. Zweitens hat der "sachverständige" Tierarzt seine Aussage offensichtlich nur anhand von Fotos getroffen. Damit kann man wohl Hautverletzungen und Gliedmaßen-Fehlstellungen erkennen, aber weder innere Organverletzungen noch sonstige für stumpfe Gewalt typischen Verletzungen. Die Tierarztaussage ist somit wegen Ungenauigkeit, Hörensagen (Foto) und unvollständigem Sachverhalt abzulehnen. Und drittens würde ich per Vor-Ort-Termin mal prüfen lassen, ob der Schwader oder die Presse ein ausgemähtes Kitz überhaupt liegenlassen. Ich glaube, so könnte man eine zeitliche Reihenfolge feststellen: wann wurde gemäht, wann abgeräumt und wann kann dass Kitz in die Wiese gekommen sein, ohne vom Landwirt oder Schwader/Presse "gefunden" zu werden. Auch wäre interessant zu erfahren, wie eine "Spaziergängerin" ein Kitz mitten in einer fremden Wiese "finden" kann. Oder lag das Kitz etwa ganz am Rand, eventuell sogar in Straßennähe??? Und falls diese Argumente alle nicht reichen: Könnte Frau Richterin (bei welchem Tierschutzverein ist sie Mitglied? -> Befangenheit!) denn nicht einmal den Maßnahmenumfang festlegen den der Mähende erfüllen muss, um auf der sicheren Seite zu sein?

von Hartmut Kümmerle

max 50km/h in Waldgebieten ab sofort

Unserer Rechtsstaat geht den Bach runter...... Sind wir Landwirte mittlerweile Menschen 2 Klasse ..... Echt befremdlich. Bleibt eigentlich nur darauf zu pochen das in allen Waldgebieten Tags max 50 KM/h und Nachts 30 km/h zur pflicht wird, gleiches Recht für alle.

von Hans-Heinrich Wemken

Wenn schon , denn schon

Warum sind nicht schon längst alle Autobahnen, Straßen und Wege zu SPIELSTRAßEN für das Jungwild erklärt worden ? Das tagtägliche Töten im Straßenverkehr ist nicht mehr hin nehmbar! An den Bermen liegt es voll von toten Vögel, Niederwild ,Katzen u.s.w. Also nur noch Schrittgeschwindigkeit und ständige Bremsbereitschaft, genau wie es in Wohn-und Spielstraßen vorgeschrieben ist. Den Tieren ist immer Vorrang zu geben.

von Christian Sancken

Paralelwelten

Wir Bauern leben in einer realen Welt, mit Lärm, Schmutz, Staub, Gerüchen (die manchmal nicht angenehm sind), Leben und Tod. All das findet in unserer Welt statt. Tagtäglich. Wie sollen wir jemandem unsere Welt noch nahe bringen der geduscht zur Arbeit fährt, in einem Klimatisierten Auto an einer sterilen Arbeitsstelle, in der das Einzige natürliche der Kaktus auf der Fensterbank ist, nach getaner Arbeit nach Hause fährt, sich in seinen Ziergarten setzt, wo der Rollrasen von einem automatischen Rasenmäher den ganzen Tag kurz gehalten wird, um sich dann vom Pizzaservice sein Abendmahl bringen zu lassen. Anschliessend sitzt man wohl genährt mit einem Glas Wein gemütlich auf n Sofa um im Internet Berichte über tot gemähte Rehkitze anzusehen. Das die Bauern da ganz schlechte Menschen sind, ist doch klar. Wie sollen wir den Menschen noch unsere Welt erklären ? Unmöglich. Wir sind so weit von einander entfernt, das werden wir nicht mehr ändern können. Für sachliche Argumente sind die Menschen nicht mehr zugänglich. Ich habe schon oft Besuchergruppen über die Biogasanlage und unseren Hof geführt, und ich merke, das ich die Menschen immer weniger erreiche. Sie sind so voreingenommen das ich Ihnen erzählen kann was ich will, sie wollen es gar nicht verstehen. Und dieses Urteil passt für mich, bei dem was ich so erlebe mit unseren Mitmenschen, genau ins Bild. Traurig.

von Tobias Rausch

@Eike Bruns

Gute Idee! Am besten erst mal die Leute mit ihren Hunden Anzeigen, die ihre Hunde in die Wiesen mit dem Bällchen jagen und sie dort koten lassen. Erste Anzeige geht wegen Ruhestörung des Wildes. Zweite Anzeige wegen Futterverschmutzung durch Hundekot was zu sterben des Fötus in der Kuh führen kann, das ist grob fahrlässig!

von Paul Maier

Das geschah auch schon mit dem 5 Fuss breiten Fingerbalkenmähwerk am Traktor.

Weil Rehe ihre Kitze sehr gut zu verstecken wissen, wurden sie auch vom Schleppersitz (ohne Verdeck) in nur 1,5 Meter Entfernung nicht erkannt und angemäht. Kein Mensch, auch kein Landwirt, möchte das erleben und doch kam es auch früher immer wieder vor. Aber es gab niemanden, der sich für befugt gehalten hätte, einen Landwirt deswegen anzuzeigen und keinen Richter, der dafür eine Strafe verhängt hätte. In heutiger Zeit gewinnt man den Eindruck, dass dem Schutz von Tieren allmählich mehr Gewicht beigemessen wird als dem Schutz von Menschen. Wie schon in einem anderen Kommentar erwähnt ist es fast unmöglich den Tod von Rehkitzen beim Mähen mit absuluer Sicherheit zu vermeiden. Auch das Absuchen der Flächen hilft nur bedingt und erfordert die vielfache Zeiot des Mähens. Im Übrigen wurden auch schon Mäuse vom Mähfahrzeug erdrückt. Ist dies dann auch ein Verstoß gegen den Tierschutz? Kaum hat man mit dem Mähen begonnen, kreisen schon Greifvögel über der abgemähten Fläche und suchen nach Mäusen, denen plötzlich die Deckung fehlt und die sind dann ebenfalls vermeidbare Opfer des Bauern?

von Tobias Rausch

Katastrophe

Also jetzt bin ich ja echt schockiert. Dann kann man ja von nun an garnichts mehr an landwirtschaftlichen Tätigkeiten verrichten, ohne angezeigt und mit Geldstrafen verurteilt zu werden. Was ich auch nicht verstehen kann, soll das Kitz nun nach dem Mähen oder nach dem die Fläche komplett abgefahren wurde, auf der Wiese gelegen haben. Es ist echt zum kotzen, wie die Gesellschaft sich immer mehr zum schlechten verändert. Tierschutz ja und auf jeden Fall, es soll kein Tier unnötig Schaden zugefügt werden. Was sagt denn der zuständige Jäger dazu? Ist er informiert worden? Hatte er keine Zeit? Selbst wenn er informiert worden wäre, kann der Richter dann nachher sagen, das man zu spät Bescheid geben hat? War der Richter ein Hardcoretierschützer? Also ich würde da auf jeden Fall in Revision gehen.

von Eike Bruns

Es wird Zeit den Spieß umzudrehen.

Vielleicht sollten wir mal was anderes versuchen als immer nur wegducken. Wenn ein Auto ein Reh überfährt und der Jagdpächter ist Landwirt sollte zwingend eben auch eine solche Anzeige erfolgen, das gleiche bei Müll in der Landschaft, etc. Wir Flächeneigentümer/-Nutzer sollten mit den gleichen Mittel zurückschlagen wie die Nichtlandwirte, bis das System überlastet ist. Wir hatten in den letzten 12 Monaten 19 Stück Rehwild die überfahren wurden nicht einmal gab es eine Anzeige wegen fahrlässiger Tötung (die Autos hätte ja 20 km/h fahren können) wo soll das noch enden....

von Hans Nagl

Frage, Herr Richter

Wie viel Strafe muss der Wolf zahlen wenn er ein Reh frisst ?

von Wilhelm Grimm

Natürlich kann man das verhindern,

in dem man nicht mäht !

von Wolfgang Daiber

Vorstellung!

Man lege dem Richter eine tote Ratte(die eines natürlichen Totes gestorben ist) unter das Hinterrad sein Privat-Pkws, lasse ihn Morgens zur Arbeit fahren, ohne das er sich vor dem Anfahren vergewissert hat, daß er ein Tier überfährt, fertig ist die Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht......die Welt ist ein Irrenhaus ,und Deutschland ist die Zentrale!!!

von Gerd Uken

Wie muss man das jetzt verstehen?

Als Jagdpächter werde ich von der Polizeiei , auch nachts, zu einem Rehunfall gerufen-muss ich den denn jetzt auch jedesmal anzeigen weil er seine Sorgfallspflicht verletzt hat? Dieses Jahr haben wir schon 4 durch Verkehrsunfall getötete gefunden. Die melden sich auch nicht! Oder im stehenden Weizen liegt ein Rehbock und der springt ins Schneidwerk eines Mähdreschers-alles schon vorgekommen...... wir haben es schon weit gebracht ??? Am besten Füße still halten und gar nichts mehr machen?

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