Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

News

Nach AMK-Kritik: Staatssekretär verteidigt staatliches Tierwohllabel

Die Agrarminister der Länder hatten die Pläne von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für ein staatliches Tierwohllabel bei ihrem Treffen in Bad Sassendorf als zu komplex und damit nicht im Sinne der transparenten Verbraucherinformation kritisiert, wir berichteten.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Agrarminister der Länder hatten die Pläne von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für ein staatliches Tierwohllabel bei ihrem Treffen in Bad Sassendorf als zu komplex und damit nicht im Sinne der transparenten Verbraucherinformation kritisiert, wir berichteten.


Newsletter bestellen

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Im Beschluss hieß es dann am Ende, dass das BMEL die Kennzeichnung vereinfachen und grundsätzlich auf die Haltungsform zu konzentrieren müsse. Und es fehle eine vierte Stufe für Produkte aus ökologischer Haltung.


Nun hat sich Agrar-Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel zu Wort gemeldet. Er hält es für „bemerkenswert", dass die Länder mehr Tierwohl offenbar auf die lange Bank schieben wollen. "Wer das Tierwohlkennzeichen nicht will, will auch nicht das Tierwohl in der Nutztierhaltung verbessern."


Als "interessant" bezeichnet Fuchtel vor allem, dass die Länder selbst keinen konkreten Vorschlag machen. Es gebe nur Einigkeit in der Ablehnung, aber keine Einigkeit bei der Umsetzung. "Wir aber sind für die Umsetzung und Gestaltung gewählt worden. Hinter der Ablehnung verstecken sich unterschiedliche Motive: Die einen wollen ein komplett anderes Tierschutzgesetz, die anderen wollen weniger Engagement für das Tierwohl", so der Staatssekretär weiter.


Mit dem freiwilligen dreistufigen Tierwohlkennzeichen schlage das Agrarministerium seiner Meinung nach einen praktikablen Weg vor, den auch die Tierhalter und der Handel mitgehen – und von Verbrauchern gewünscht wird. Denn die Verbraucher wollten wissen, wieviel Tierwohl in den Produkten steckt.


"Dänemark macht es schon vor. Deutschland soll in Sachen Tierwohl in der Nutztierhaltung eine Spitzenposition einnehmen. Am Ende kann dann ein europaweit einheitliches Kennzeichen stehen. Um den Tierschutz zu verbessern, erwarten wir darüber hinaus von den Bundesländern, dass sie ihre Tierschutzkontrollen in den Ställen ordentlich ausstatten. Das ist im Sinne des Tierwohls“, sagte Fuchtel am Donnerstag.

Seien Sie der Erste der kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + top informiert ins Frühjahr

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.