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Nordische Gastvögel in Ostfriesland: Regionale Strategie vereinbart

Auf eine regionale Strategie beim Schutz nordischer Gastvögel für die Hauptrastgebiete haben sich Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel und der Präsident des Landwirtschaftlichen Hauptverbandes für Ostfriesland (LHV), Erich Hinrichs, sowie weitere Vertreter aus der Landwirtschaft verständigt.

Lesezeit: 2 Minuten

Auf eine regionale Strategie beim Schutz nordischer Gastvögel für die Hauptrastgebiete haben sich Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel und der Präsident des Landwirtschaftlichen Hauptverbandes für Ostfriesland (LHV), Erich Hinrichs, sowie weitere Vertreter aus der Landwirtschaft verständigt.


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Angaben des Umweltministeriums zufolge werden in diesen Gebieten, die gleichzeitig auch Schwerpunktraum für den Wiesenvogelschutz sind, zwei Fördervarianten angeboten, eine mit und eine ohne Wiesenvogelschutzkoppelung.


„Wegen der zumeist großen flächenmäßigen Betroffenheit der landwirtschaftlichen Betriebe in diesem Raum eröffnet das Umweltministerium den Landwirten jetzt die Möglichkeit, frei zu entscheiden, welche der beiden Fördervarianten sie für ihre Flächen jeweils beantragen möchten“, erklärte Wenzel. Die bisher vorgesehene obligatorische Förderkoppelung sei damit vom Tisch. Im Gegenzug werde vom LHV eine möglichst hohe freiwillige Teilnahmebereitschaft der Landwirtschaft an der Förderung von Bewirtschaftungsmaßnahmen für den Wiesenvogelschutz erwartet.


„Wir freuen uns, dass dieser Kompromiss zustandegekommen ist. Das zeigt uns, dass das Umweltministerium unsere Sorgen und Bedenken bezüglich der ursprünglich geplanten Zwangskoppelung von Wiesenbrüterschutzmaßnahmen mit dem Programm Nordische Gastvögel erkannt und anerkannt hat“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des LHV-Kreisverbandes Leer, Klaus Borde. Seinen Worten zufolge werden sich die Landwirte dafür einsetzen, die gewünschten Maßnahmen zum Wiesenbrüterschutz auf freiwilliger Basis umzusetzen.


Borde bekräftigte im Namen seiner Berufskollegen die Bereitschaft zum weiteren konstruktiven Dialog, wenn es um die künftige Ausgestaltung von Vertragsnaturschutzmaßnahmen gehe. Wünschenswert sei hier eine fachliche und wissenschaftliche Begleitung der in der neuen Förderperiode anlaufenden Maßnahmen, um schnell erkennen zu können, wo Korrekturbedarf bestehe.


Die Gesprächspartner sind laut Umweltressort einig darin gewesen, dass diese kooperative Lösung im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Naturschutz sowohl den Belangen der landwirtschaftlichen Betriebe als auch den naturschutzfachlichen Interessen des Landes gleichermaßen diene. Nur im Rahmen eines vertrauensvollen Dialogs sei das Ziel eines erfolgreichen Schutzes von nordischen Gastvögeln und Wiesenvögeln erreichbar.


Lesen Sie auch unsere Reportage:

„Die Gänse-Plage ist ein Skandal“ (6/2014)

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