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Presseclub sprachlos bei Frage zum Agrardiesel

In der Sendung Presseclub kam heute auch das Thema Agrardiesel zur Sprache. Allerdings blieben die Wirtschaftsjournalisten Antworten schuldig, wie die Landwirte mit der Abschaffung der Beihilfe klarkommen sollen.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Presseclub in der ARD und auf Phoenix ist ein mediales Schwergewicht, in dem Journalisten führender deutscher Medien ihre Analyse und ihre Lösungsideen zu bedeutenden aktuellen wirtschaftlichen und politischen Fragen diskutieren. Manchmal haben sie aber auch keine Antworten parat, wie in der heutigen Sendung, in der es am Rande auch um die Agrardieselbeihilfe ging.

Thema der heutigen Sendung war „Haushaltsstreit beigelegt – Ampel gerettet?“. Gesprochen wurde auch über die möglichen Folgen der Sparkompromiss der Ampel für Bevölkerung, Industrie und Wirtschaft. Im anschließenden „Presseclub nachgefragt“ rief ein Landwirt aus dem Münsterland an und wies gleich zu Beginn den Vorwurf zurück, die Landwirtschaft würde mit „klimaschädlichen Subventionen“ produzieren. Das sei falsch, da es sich bei der Agrardieselbeihilfe um eine Steuerrückerstattung handle, die es so auch bei den europäischen Nachbarn gebe.

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Keine Alternativen zum Diesel

Der Landwirt fragt sich, welche Alternativen die Bauern denn eigentlich zum Diesel habe. An einem langen Arbeitstag tanke sein Schlepper 600 l Diesel. „Das funktioniert nicht mit einem Akku“, stellt er klar. Und das funktioniere auch nicht mit irgendeiner anderen Technik.

Konkret an die versammelten Journalisten von WDR, Spiegel, Süddeutsche und taz fragte der Münsterländer: „Wie sollen wir darauf reagieren, wie sollen wir uns im Wettbewerb behaupten können?“

Die Reaktion: Betretenes Schweigen und ein Moderater Schönenborn, der einräumt, das wohl niemand in der Journalistenrunde darauf eine Antwort habe. Insofern werde man das als eine der Fragen stehen lassen, die sich - im Nachgang an den Haushaltskompromiss der Ampel - aufwerfen. Schade, denn für Tipps wären die Zuschauer mit Agrarhintergrund in der jetzigen Lage sicher dankbar.

Zuvor hatte der Wirtschaftsjournalist Wolfram Weimer mit Blick auf die geplante Abschaffung der Agrardieselbeihilfe immerhin angemerkt, der Schritt rieche nach Klientelpolitik. Nach seiner Einschätzung hat das auch einen demoskopischen Grund: „Bauern wählen in der Regel nicht Rot-Grün. Das weiß die Regierung und kassiert dort deshalb dreist ab.“

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