Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

News

Regierungserklärung: Klöckner betont Wertschätzung von Lebensmitteln

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Wertschätzung für die Lebensmittelproduktion in den Mittelpunkt ihrer Regierungserklärung gestellt. Sie wolle mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze gut zusammenarbeiten. Zu den agrarpolitischen Themen stellte sie die Zusammenarbeit mit den Landwirten heraus.

Lesezeit: 2 Minuten

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Wertschätzung für die Lebensmittelproduktion in den Mittelpunkt ihrer Regierungserklärung am Freitag im Bundestag gestellt. Sie wolle mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze gut zusammenarbeiten. Zu den agrarpolitischen Themen stellte sie die Zusammenarbeit mit den Landwirten heraus.


Newsletter bestellen

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

"Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir raus kommen aus den ideologischen Grabenkämpfen", sagte die neue Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) bei ihrer Regierungserklärung am Freitagmittag im Deutschen Bundestag. Sie betonte, dass sie davon ausgehe, dass sie mit der neuen Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) gut zusammenarbeiten werde. Die Landwirtschaft sei ein Verbündeter des Naturschutzes, fügte Klöckner an. Ihre Rede stellte sie unter das Motto, „mehr Wertschätzung für die Lebensmittelproduktion“. Ihr Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft versteht sie als ein „Lebensministerium“, dabei kündigte sie an, den Themen Ernährung und Lebensmittelsicherheit mehr Aufmerksamkeit zu widmen als ihr Vorgänger.


Die agrarpolitischen Themen skizzierte Klöckner eher kurz und knapp. Sie wolle sich für die Interessen der Landwirte einsetzen, betonte Klöckner mehrmals. Als Bespiel dafür fügte sie ihre erste Aktion als Ministerin vom vergangenen Wochenende an, als sie gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) für eine Lösung für die Milchlieferanten der insolventen B.M.G gesorgt habe.


Klöckner wiederholte, dass sie die Einführung eines Tierwohllabels vollenden wolle. „Tierwohl muss klar erkennbar sein“, sagte Klöckner. Dieses solle eine „Entscheidungshilfe“ für die Verbraucher sein, die dann selber entscheiden müssten, was ihnen das Tierwohl wert sei. „Die Kosten dafür dürfen aber nicht die Bauern tragen“, fügte sie an.


Zum Pflanzenschutz referierte Klöckner in ihrer Rede über die Möglichkeiten, die das Precision Farming bietet. Dieses helfe dabei Pflanzenschutzmittel „gezielt aufzubringen und zu reduzieren“, sagte Klöckner. Zur jüngsten Debatte um die weitere Zulassung der Neonikotinoide sagte Klöckner: "Ich werde gemeinsam mit der Landwirtschaft und meinen europäischen Partnern eine Lösung finden" und fügte dann an: „Was für Bienen schädlich ist, muss weg vom Markt". Auf die Vereinbarung im Koalitionsvertrag für eine Ackerbaustrategie und den Passus zu Glyphosat ging Klöckner in ihrer Rede nicht ein. Ebenso erwähnte sie den Ökolandbau in ihrer Rede nicht.



Seien Sie der Erste der kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + Das Abo, das sich rechnet!

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €!

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.