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Steiler Anstieg bei BVVG-Verkaufspreisen in Brandenburg

Einen regelrechten Satz nach oben haben die Verkaufspreise der Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) im letzten Jahr in Brandenburg gemacht.

Lesezeit: 2 Minuten

Einen regelrechten Satz nach oben haben die Verkaufspreise der Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) im letzten Jahr in Brandenburg gemacht.


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Wie die Leiter der beiden Niederlassungen Brandenburg/Berlin und Cottbus, Barbara Halsinger und Dr. Bernd Klages, mitteilten, erzielte die brandenburgische BVVG 2013 bei ihren Verkehrswertverkäufen im Durchschnitt 12 038 Euro/ha, das waren 23 % mehr als im Vorjahr. Der BVVG-Durchschnittswert von 15 411 Euro/ha beziehungsweise das westdeutsche Niveau werden damit aber weiterhin deutlich unterschritten.


Eigenen Angaben zufolge veräußerte die BVVG 2013 rund 9 400 ha landwirtschaftliche Fläche, darunter 4 700 ha zu vergünstigten Preisen nach dem 2. Flächenerwerbsänderungsgesetz an Alteigentümer. Von den bisher 696 eingegangenen Anträgen von Alteigentümern haben die Niederlassungen im Land Brandenburg 495 Anträge abschließend erledigt, darunter 234 im Jahr 2013.


Ausgeschrieben wurden 2013 rund 4 300 ha landwirtschaftliche Fläche, wobei die Lose im Schnitt 11 ha groß waren. Das Gros ging laut BVVG an ortsansässige Landwirtschaftsbetriebe. Im Durchschnitt gaben vier Interessenten je Ausschreibungslos ihre Gebote ab.


Direkterwerb blieb gefragt


Wie die BVVG weiter berichtete, haben erwerbsberechtigte Pächter in Brandenburg auch 2013 stark von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ohne Ausschreibung landwirtschaftliche Flächen von der BVVG zu kaufen. Laut BVVG endeten im vergangenen Jahr Pachtverträge über rund 2 600 ha mit Direkterwerbsansprüchen, bei denen 29 % der berechtigten Pächter den sofortigen Direktkauf, 27 % einen vierjährigen Pachtvertrag mit Kaufoption und 44 % einen neunjährigen Pachtvertrag wählten.


Die BVVG im Land Brandenburg hat nach den Privatisierungsgrundsätzen von 2010 im letzten Jahr rund 1 500 ha landwirtschaftliche Nutzfläche beschränkt ausgeschrieben. Davon wurden bisher rund 1 000 ha verpachtet und 500 ha an berechtigte Betriebe verkauft. Verpachtet hatten die beiden Niederlassungen Ende 2013 insgesamt rund 68 500 ha. Dabei lag der Anteil an langfristigen Pachtverträgen mit über sechs Jahren bei rund 60 %. Der durchschnittliche jährliche Zins für Bestandspachten betrug laut BVVG 238 Euro/ha, das waren rund 5 % mehr als 2012. Bei Neuverpachtungen wurde ein Pachtzins von 301 Euro je Hektar und Jahr erzielt, ein Anstieg um 10 % gegenüber dem Vorjahr.


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